Warum ist Erinnerung wichtig?

Jülich: Erinnern braucht Rituale
Von Redaktion [03.11.2005, 09.31 Uhr]

Träge wird der Mensch, wenn es trübe wird. Der Gedanke an Vergänglichkeit tut sein übriges. Der November ist der prädestinierte Monat der „Erinnerung“. Charakterisiert er zusätzlich die Abgründe des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte: die Massenvernichtung unserer jüdischen Mitmenschen.

Warum Menschen nicht zu träge und müde für die Erinnerung sein dürfen, warum ist die Erinnerung an den 9. November 1938 noch wichtig ist und warum Engagement in dieser Sache zu zeigen ist, wissen die Menschen genau, die seit Jahren die Jüdische Woche in Jülich vorbereiten und aktiv gestalten. Ihre Gedanken dazu äußert heute:

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Maria Krämer.

Maria Krämer.

Maria Krämer

"Seit Jugend an habe ich mich dafür geschämt, dass in unserem Land die unfassbarste Grausamkeit seit Menschengedenken tatsächlich passierte. Wenn wir heute wissen, dass auch Menschlichkeit immer neu gelernt werden muss, wie kann dann eine solche Betroffenheit an Kinder und Eltern späterer Generationen anders überliefert werden als durch ein lebendiges Erinnerungsritual, das getragen ist von einer ganzen Gesellschaft?"

Zum Artikel Veranstaltungen zur Jüdischen Woche in Jülich

Zitat „Erinnern“ von

Karin Latour

Dr. Thomas Kreßner

Dr. Peter Jöcken

Hilda Swalve

Anne Gatzen

Michael Richardy

Gabriele Spelthahn


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