Warum ist Erinnerung wichtig?

Jülicher Pfarrer: „Erinnern ist zukunftsmächtig“
Von Redaktion [02.11.2005, 15.36 Uhr]

Wenn es trübe wird im Jahr, dann naht die Zeit des Erinnerns. Der November konfrontiert die Menschen alljährlich mit den Abgründen des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte: die Massenvernichtung unserer jüdischen Mitmenschen. In der Jüdischen Woche steht im Vordergrund der Gedenkfeier, Führungen und Begegnungen, der Gleichgültigkeit entgegen zu treten und ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus in Jülich zu setzen.

Warum ist die Erinnerung an den 9. November 1938 noch wichtig? Warum Engagement in dieser Sache zeigen? Diese Frage beantworten Menschen, die seit Jahren die Jüdische Woche in Jülich vorbereiten und aktiv gestalten. Heute:

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Dr. Thomas Kressner:

"Ich habe im Januar dieses Jahres bei der rheinischen Landessynode in Bad Neuenahr hautnah erleben können, dass die Erinnerungsarbeit am Holocaust Früchte trägt: jüdische Betroffene, Rabbiner und KZ-Überlebende erkennen unsere Arbeit bewegt an. Jetzt ist es möglich, mit Juden wieder auf Augenhöhe politische und theologische Fragen zu diskutieren. Erinnern tut also nicht nur Not, sondern ist auch zukunftsmächtig. Dafür will ich mich weiter engagieren."

Zum Artikel Veranstaltungen zur Jüdischen Woche in Jülich

Zitat „Erinnern“

Karin Latour

Maria Krämer

Dr. Peter Jöcken

Hilda Swalve

Anne Gatzen

Michael Richardy

Gabriele Spelthahn


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