Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus setzen

Veranstaltungen zur Jüdischen Woche in Jülich
Von Redaktion [27.10.2005, 09.45 Uhr]

Eine Führung mit Totengedenken auf dem jüdischen Friedhof in Jülich findet am 4. November statt.

Eine Führung mit Totengedenken auf dem jüdischen Friedhof in Jülich findet am 4. November statt.

Der Gleichgültigkeit entgegen treten und ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus in Jülich setzen, das ist das Anliegen der Jüdischen Woche in Jülich. Insbesondere wird an die Pogromnacht am 9. November 1938 erinnert, in der in Deutschland die Synagogen in Brand gesteckt wurden. Dabei wird der ermordeten jüdischen Mitbürger gedacht. Aus diesem Anlass und zur Begegnung mit dem Judentum lädt ein großes Bündnis verschiedener Veranstalter ein.

Eine Führung über den jüdischen Friedhof mit Totengedenken findet am Freitag, 4. November, ab 15.30 Uhr an der Ecke Propst-Bechte-Platz/Aachener Straße statt. Eine Andacht an der Gedenktafel, An der Synagoge, folgt am Montag, 7. November, 18.30 Uhr. Von dort startet ein Schweigemarsch zum Mahnmal auf dem Propst-Bechte-Platz.

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Anschließend treffen sich die Teilnehmer zur Begegnung im Dietrich-Bonhoeffer-Haus an der Düsseldorfer Straße.„Jüdisches Leben im Rheinland - Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ heißt ein Vortrag/Buchvorstellung von Monika Grübel, Judaistin und Wissenschaftliche Referentin beim Landschaftsverband Rheinland, am Mittwoch, 9. November, ab 19.30 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle.

Ein Besuch der Synagoge in Düsseldorf mit Führung und Gespräch über die Situation der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf steht am Montag, 14. November, auf dem Programm. Abfahrt ist um 14.30 Uhr am Walramplatz. Es wird ein Kostenbeitrag von acht Euro erhoben. Anmeldung ist bis zum 8. November bei der Dekanatsstelle unter 02461/1213 erforderlich.

Lesen Sie mehr im Interview mit Monika Grübel Der >>lange Atem<<, um Interesse zu wecken

Lesen Sie zum Thema „Jüdische Friedhöfe im Jülicher Land": Verwaiste Gräber auf freiem Feld

Zur Geschichte der Rödinger Synagoge lesen Sie Menschlichkeit und Würde in den Vordergrund stellen

Zum Artikel: Jülicher erklären das „Erinnern“ Karin Latour


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