Zertifizierung des Mädchengymnasiums gefeiert

Europa-Rap zum Festtag
Von Dorothée Schenk [04.02.2009, 08.15 Uhr]

Begeisterung für Europa: 60 Mädels rappen ihre Schule

Begeisterung für Europa: 60 Mädels rappen ihre Schule

Bunt, kreativ, informativ und analytisch – so zeigte sich das Mädchengymnasium Jülich (MGJ) bei seiner Feier zur Zertifizierung als Europaschule. Im Kreis Düren ist es nach dem Wirteltor-Gymnasium in Düren erst die zweite Schule mit dieser Qualifizierung.

„MGJ liegt in Europa – Europa lebt am MGJ“ rappten 60 Sechstklässler zur Feier des Tages „Und wir sind mittendrin.“ Die Glaubwürdigkeit dieses schmissigen Liedes aus der Feder von Musiklehrer Ernst Matthias Simons, das charmant untermalt wurde mit reichlich Wissenswertem rund um Europa, basiert auf der Geschichte des Gymnasiums: Seit 1994 steht „Europa“ auf dem Lehrplan der Schule und gelebtes Europa zeigt sich nicht nur an dem regen Austauschprogramm, dass am MGJ gepflegt wird, sondern auch an der internationalen Begrüßung. Schulleiterin Maria Bardenheuer hatte sich nach der Einstimmung mit der Europahymne durch den Chor zehn Schülerinnen zur Seite geholt, die in ihren Muttersprachen – von russisch über thai bis englisch – den Gästen im Fahnenmeer schwelgenden PZ der Schule ein herzliches Willkommen entboten.

Gekommen waren nicht nur viele, sondern viele namhafte Gratulanten und Grußwortsprecher: Vertreter der lokalen Politik ebenso wie Bürgermeister Heinrich Stommel, Landtagsabgeordneter Josef Wirtz (CDU), aus dem Bundesministerium für Forschung und Bildung Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) und für die Bezirksregierung Köln der schulfachliche Dezernent, Dr. Michael Kupsch.

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In Bewegung gemeinsam für das MGJ: Die Tanztruppe im neuen Motto-T-Shirt

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Für geistlichen Beistand sorgten der Generalvikar des Bistum Aachen, Manfred von Holtum, der auch die Festmesse zelebrierte, und Dr. Christoph Bockamp, Regionalvikar der Prälatur Opus Dei in Deutschland sowie Dr. Udo Lenzig, Schulreferent der evangelischen Kirche im Rheinland

Die Bedeutungshaftigkeit des Tages in ausführliche Worte zu kleiden, war Kurt Malangré, Vorstand der Fördergemeinschaft, und jahrezehntelanger Abgeordneter im Europaparlament, vorbehalten. Er hielt den Festvortrag zum Thema „Europa – Herkunft und Zukunft“ und ließ sich in seinen immerhin 45-minütigen Ausführungen auch nicht durch die Handzeichen-gebende Schulleiterin aufhalten. Kritisch ging er mit den Tendenzen um, die eine Trennung von Kirche und Staat forcierten, und scheute nicht vor Namensnennungen zurück. Dass der Referent dabei sicher manchem auf die Zehen trat, tat zumindest vordergründig der Stimmung keinen Abbruch. Woran sicher der eingangs erwähnte Europa-Rap, der auf die Ansprache folgte, einen entscheidenden Anteil hatte.

Lobend sei auch der Service erwähnt, der ebenso ganz im Zeichen Europas stand: Die Mädchen des Comenius-Projektes, dass einen Austausch der Schulen in Europa fördert, sorgten für stetig nach Wunsch gefüllte Gläser und den französischen Blätterteig-Brezel-Imbiss.


Lesen Sie auch: MGJ - Profil einer Europaschule

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