Fachschaftsrat und Asta luden zum Protestgrillen

Jülicher FH-Studenten machen Studentenwerk Dampf
Von ars [16.05.2007, 10.09 Uhr]

Vorne grillen, hinten schreiben. Jülicher FH-Studenten bei der Protestgrillaktion.

Vorne grillen, hinten schreiben. Jülicher FH-Studenten bei der Protestgrillaktion.

„Erst eine Wurst essen, dann den Fragebogen ausfüllen“, bemerkte Manuel Seubert vom Fachschaftsrat (FSR) Technik am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen zu seinen Kommilitonen. Schließlich sollten diese gestern bei einem „Protestgrillen“ den Geschmack des Alternativessens testen, ehe sie die Mensasituation beurteilten.

„Es geht darum, dass das Studentenwerk dem Asta und den Fachbereichen die Finanzen für die erhöhten Mensapreise nicht offen legt“, erklärte Jo Sabrina Maier von der FSR. Obwohl bei einer Verwaltungsratsitzung des Studentenwerks Aachen im Februar 2006 vom Vorsitzenden Dr. Walter Fricke die Zahlen versprochen worden waren, hat sich nichts getan. Insbesondere Studentenwerk-Geschäftsführer Dirk Reitz habe sich bei den Studenten laut FSR-Mitglied Seubert bislang trotz Anfrage nicht gemeldet.

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Deshalb hatten sich die Jülicher genauso wie die Aachener FH in den dortigen Mensen an Bayernallee, Goethestraße und Eupener Straße zur Protestaktion entschlossen, die am Montag in Jülich und Aachen veranstaltet worden war.

„Esst heute lieber eine Bratwurst und Brötchen für einen Euro und sagt uns Eure Meinung zur Mensa“, verkündete ein Aushang. Dieser Aufforderung kamen die Studenten denn auch zahlreich nach. Dazu hatte draußen neben dem Speisesaal der Partyservice Schepanski zwei Schwenkgrills aufgestellt. Nach dem Genuss des Bratguts äußerten sich die Studenten zu Fragen wie Preis-Leistungsverhältnis, Platzangebot oder Vielfalt in der benachbarten Mensa.

Lesen Sie hierzu:
Jülich: Preiserhöhung schmeckt Studenten nicht

Jülich: Studenten wollen Klarheit

Jülich: Gutes Mensa-Essen darf auch teurer sein<


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