13. Sitzung brachte viele Ergebnisse

JuPaJü diskutiert sachlich, interessiert und kompetent
Von tee [28.03.2007, 12.39 Uhr]

Ausgesprochen ergebnisorientiert und gut vorbereitet zeigten sich die Jungparlamenarier des JuPaJü. In der 13. Sitzung gab es nicht nur großes Lob von der stellvertretenden Amtsleiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Sozialplanung Anja Laux, sondern auch perspektivische Beschlüsse.

Für die professionelle Organisation der dritte Auflage des Rock City Jülichs zollte Anja Laux den Vertretern des Jugendparlaments Jülich (JuPaJü) viel Respekt. Die städtische Vertreterin konnte krankheitsbedingt nicht an den Vorbereitungen teilnehmen. In Eigenregie übernahmen die Jugendlichen die Verhandlungen mit Cornel Cremer vom Kulturbahnhof und „managten“ gemeinsam das Konzert – reibungslos und mit mehr Gästen denn je lief das Festival ab. Fazit von beiden Seiten: Im nächsten Jahr wird diese Veranstaltung wieder stattfinden.

Kaum sind diese Töne verklungen, steht das nächste Konzert im Raum: In der Stadthalle werden in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeiterin Steffi Arndt vom Bonhoeffer-Haus und der Streetworkerin Karin Heinrichs am 28. April ein Hip-Hop-Konzert mit sieben Bands veranstaltet. Eine Jugenddisco am 7.September im Schützenzelt der St. Rochusschützen, An der Vogelstange, für alle Besucher und eine „JuPaJü and Friends“- Party für den intern Kreis stehen ebenfalls schon fest.

Neben dem Veranstaltungsprogramm ging es unter anderem um einen Skaterunterstand im Brückenkopf-Park. Hierzu wird es noch eine Befragung unter den Skatern geben. Vorgesehen ist ein Regenschutz im Stil eines Bushäuschens, dass in der Nähe der Rampen aufgestellt werden soll. In einem öffentlichen Aufruf hatten die JuPaJüler nach Problemen mit Rasern in Spielstraßen gefragt. Drei Rückmeldungen hat es hierzu gegeben; ein zweiter Aufruf soll jetzt folgen. Gemeinsam mit Polizei und Ordnungsamt ist im Anschluss daran eine Aktion vorgesehen.

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Ein offenes Ohr hatten die Parlamentarier auch für Petra Steinbusch vom Arbeitskreis Intergration (AKI) und Vorsitzende des VdKs. Die Mutter einer behinderten Tochter organisiert bereits erfolgreich eine Disco-Veranstaltung für behinderte und nichtbehinderte im Jugendheim von St. Rochus. Jetzt regte sie an, künftig auch vom JuPaJü aus behinderte Jugendliche stärker in die Planungen mit einzubeziehen. Sehr interessiert zeigten sich die gewählten Vertreter, auch daran, sich einmal in der Stephanusschule in Selgersdorf und der Schirmerschule selbst einen Eindruck zu verschaffen. Adressen wurden für weitere Gespräche ausgetauscht.

Noch keine Ergebnisse gibt es zu den Themen Graffitiwände und der Stromkästenmalaktion. Allerdings werden beide Themenfelder weiter bearbeitet. Ebenfalls vertagt wurden die Jugendkulturtage, die wegen der zu kurzen Planungsphase nicht mehr in diesem Jahr stattfinden werden. Klar ist nur, dass die Veranstaltung in der Innenstadt mit einer Bühne auf dem Marktplatz vonstatten gehen soll.

Als Nahziel visiert das JuPaJü Informationen für Schulen an, die ihre Arbeit vorstellen sollen. Hierzu wollen sie einen Film drehen. Mit Oliver Mohr, einem der Macher des Jülicher Films „ Crossing the Border“ soll hierzu Kontakt aufgenommen werden. Dass diese Transparenz wichtig ist, zeigt die Tatsache, Vom Haus Overbach und vom Gymnasium Zitadelle fehlen jetzt aufgrund von Ausscheiden von Mitgliedern jeweils zwei von vier Vertretern. Die Schülervertretungen sollen hier zum Handeln aufgefordert werden.

Die nächste Sitzung des JuPaJü ist am 12. Juni. Die Foren treffen sich am 17. April, direkt nach den Osterferien für Detailplanungen.


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