Umfangreiches Pensum abgearbeitet – Unterrichtsausfall beschäftigt das Gremium

Stadtelternschaft Jülich etabliert
Von tee [02.02.2010, 18.21 Uhr]

Einstimmig wurde Cornel Kranen in der ersten Sitzung des Schuljahres 2009/10 als Sprecher der Stadtelternschaft wiedergewählt. Er teilte mit, dass er inzwischen auch kooptiertes Vorstandsmitglied der Landeselternschaft NRW ist.

Beim Rückblick auf die abgelaufene Amtszeit stellte Cornel Kranen die inzwischen gefestigte Position der Stadtelternschaft Jülich in den Fokus. Sie manifestiert sich nicht nur in den Einladungen als Podiumsgast an öffentlichen Diskussions-Veranstaltungen teilzunehmen – Beispiel: Schulzentrum zum Thema Schullandschaft Jülich im März 2009 und im Glashaus zum Thema „Wie viel Schule braucht Jülich im Juni 2009 – sondern auch in der Bitte von Eltern als Koordinator zum Thema Sicherheit in und an Schulbussen zu fungieren.

Das Thema Schulbusse wird die Stadtelternschaft weiterhin beschäftigen. Die Stadtelternschaft wird immer wieder von Eltern – auch über den Vermerk auf der Seite der Stadt Jülich – bei aktuellen Schwierigkeiten im Schulbusverkehr angerufen.

Großen Erfolg hatte wieder die von der Stadtelternschaft initiierte Busscout-Ausbildung, die erstmals nicht nur am Gymnasium Haus Overbach angeboten wurde, sondern auch in Jülich schulübergreifend eine gute Resonanz fand. Mühselig, so berichtete Cornel Kranen, gestaltet sich allerdings die Koordination. Es wurde entschieden, dass in diesem Jahr die Stadtelternschaft zum letzten Mal als Koordinator auftritt und dann die Schulen selbst mit Kommissar Hapke vom Kommissariat Vorbeugung die Termine abstimmen sollen.

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Claudia Cormann-Wiersch stellte das Projekt „Flex 1 bis 4“ an der Promenadenschule vor. Künftig sollen in der GGS Süd alle Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden. Nach einer Übergangsphase soll im Schuljahr 2011/12 die Flex vollständig eingeführt werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Themenfindung und Aufgabenverteilung wurden zwei Punkte erörtert.

Aus dem letzten Schuljahr – und langen Jahren zuvor, wie alle Anwesenden bestätigten – wird das Thema Unterrichtsausfall mitgenommen. Gerade in der Winterzeit fehlen krankheitsbedingt viele Lehrer. In der Diskussion der Runde wurde festgestellt, dass Schulamt, Bezirksregierung und Schulrätin gerne auf eine 100-prozentige Besetzung der Lehrerstellen verweisen. Erfahrungsgemäß fällt aber zehn Prozent des Unterrichts aus. Um also einen geregelten Schulablauf zu garantieren, müsste das Kollegium einer Schule mit 110 Prozent besetzt sein. Entschieden wurde, hier das Gespräch mit allen Schulleitern zu suchen, um an einem runden Tisch das Thema offen zu erörtern. Der Termin wird im Frühjahr stattfinden.

Beschlossen wurde auch, sich mehr und besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren, um einer breiteren Bevölkerung bekannt zu werden. Die Stadtelternschaft möchte gerne in der Tagespresse eine Rubrik installieren, in der zum Thema Bildung im Allgemeinen sachlich-faktische aber bildhaft verständliche Informationen gegeben werden. Idealerweise können Stichwörter aus der Tagespolitik aufgegriffen und erläutert werden.


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