Christian Kamphaus ist zur Rheinlandschau der Mann vor Ort

Das Ziel ist Tradition
Von Achim Heidemann [11.04.2007, 19.43 Uhr]

Christian Kamphaus (l) plant mit seinem Chef-Architekt die letzten Feinheiten für die Rheinland-Schau.

Christian Kamphaus (l) plant mit seinem Chef-Architekt die letzten Feinheiten für die Rheinland-Schau.

Sein Telefon klingelt ununterbrochen. Seine Kollegen um ihn rum versorgen Christian Kamphaus ständig mit neuen Informationen über die Rheinland-Schau. Es ist die 2. Ausstellung für den 45-jährigen nach dem Wiederbeginn. Er als Ausstellungsleiter macht mehrere Messen und Ausstellungen im Jahr und kennt sich aus.

Der Neuanfang vor zwei Jahren war sehr schwierig. Der Vorgänger hatte nicht gerade einen positiven Eindruck hinterlassen und somit wurde man in Jülich nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Nach der ersten Ausstellung vor zwei Jahren waren die Aussteller sehr zufrieden und nun gibt es ein Plus an Aussteller von 31 Prozent. Folglich wuchs die Veranstaltung um 25 Prozent in der Fläche.

Das Ziel für Kamphaus ist die Tradition. Früher war die Rheinlandschau bundesweit ein Begriff und bei den Besuchern sehr begehrt, wie der 45-jährige weiß. „Tradition und Moderne vermischen. Und das am Puls der Zeit.“, meint Kamphaus. Insgesamt sechs große Messen und Ausstellungen macht er jährlich. Für ihn enorm viel Stress. „An zwölf Wochenenden im Jahr bin ich nicht Zuhause.“ Jedoch entschädigt ihn die Arbeit, denn das Ausstellungsleben macht ihm Spaß. „Es gibt keinen Alltag, sondern immer neue Dinge.“ Für ihn zählt das abwechselungsreiche, pulsierende Leben.

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Wenn Christian Kamphaus nicht arbeitet unternimmt er gerne Reisen mit seiner Frau und den Kindern. Vor allem Städtereisen und Städtetouren reizen ihn. Da sammelt er parallel Eindrücke für seine Ausstellungen. „Die Arbeit begleitet einen immer.“ Nicht immer, denn wenn er Freizeit hat, dann ist das Handy auch aus. „Man kann das Handy abends ausschalten, wenn man tagsüber nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet hat.“ Für ihn ist der Ruhepol wichtig. Deshalb findet jede seiner Ausstellungen im Umkreis von 80 Kilometern um seine Heimatstadt statt. Der Grund: Abends noch nach Hause zu seiner Familie zu können. Das Telefon klingelt, nun muss Kamphaus los koordinieren: 100.000 Besucher auf 20000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in acht Hallen gilt es zufrieden zu stellen.

Lesen Sie hierzu: „Der Anfang ist uns gut gelungen.“

Nach der Premiere der neuen Rheinland-Schau im Jahre 2005 sind die Aufbauarbeiten zur 2. Rheinlandschau Jülich fast abgeschlossen. In zwei Tagen öffnen sich die Tore am Samstag, 14. April, die um 35 Prozent gegenüber der ersten Veranstaltung gewachsen ist. Gewachsen ist auch die Zahl der Aussteller, nämlich um 30 Prozent nach Angaben des Veranstalters Haug West. Besonders bei der Beteiligung der einheimischen Unternehmen sei ein neuer Rekord zu verbuchen.

Keine Preiserhöhungen gibt es beim Eintritt. An 16 Vorverkaufsstellen im Einzugsgebiet in und um Jülich gibt es die Karten zu 3 statt 5 Euro. Rentner und Schwerbeschädigte zahlen 4, Schüler und Studenten 3 Euro, Kinder bis 6 Jahren haben freien Eintritt.

Programm Samstag/Sonntag
Programm Montag
Programm Dienstag/Mittwoch Programm Donnerstag/Freitag
Programm Samstag/Sonntag

Lesen Sie außerdem: Kreis Düren und Partner stellen sich auf der Rheinlandschau


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