Jülicher Jungunternehmer in der Gründungsphase
Von Redaktion [04.03.2010, 17.41 Uhr]

Seit gut einem Jahr arbeiten Jungen und Mädchen an vier Jülicher Schulen intensiv an dem Aufbau ihrer Schülerfirma. Unterstützt wird das Projekt von „NASA“, Neue Ansätze in Schule und Arbeit“ vom Amt für Familie und Sozialplanung. Im Ausschuss für Jugend, Familie Schule und Sport wird am Montag, 8. März, ab 18 Uhr im ein Zwischenbericht gegeben.

Vielfältige Aufgaben waren zu erfüllen, bevor in einem feierlichen Akt die Gründung der unternehmerischen Selbstständigkeit vollzogen werden kann. So entwickeln die Jugendlichen an allen Schulen ihre spezifische Marktidee, entwerfen ein passendes Logo, eignen sich betriebswirtschaftliche Kenntnisse an und überlegen wirksame Werbestrategien, um auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen.

In Kürze werden die Jungunternehmer des Gymnasiums Zitadelle, des Mädchengymnasiums Jülich und der Schirmerschule ihre Angeboten der Öffentlichkeit vorstellen. Die Realschule Jülich wird etwas später folgen.

Zunächst finden aber in allen Schulen die Gründungsfeierlichkeiten mit der Überreichung der Arbeitsverträge an die Jugendlichen statt. Darüber wird gesondert für jede Schule berichtet.

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Schon jetzt kann man gespannt sein auf die kreativen Ideen, die in den vier Schulen entwickelt werden. Ihren Kundenstamm finden die Schülerinnen und Schüler zunächst in den eignen Reihen. Die Produktideen werden auf die Mitschüler maßgeschneidert, um erste Erfahrungen im wirtschaftlichen Handeln zu sammeln, um später dann den Wirkungskreis auszuweiten.

Dass in Jülich ein Netzwerk von Schülerfirmen aufgebaut wird, geht auf die Initiative der Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Sozialplanung der Stadt Jülich, Katarina Esser zurück. Die Agentur für Arbeit Düren als Kooperationspartner unterstützt das Vorhaben im Rahmen der vertieften Berufsorientierung an Schulen finanziell. Es wurde ein Konzept erstellt, dass den Aufbau von individuellen Schülerfirmen unterstützt. Die intensive Begleitung durch eine Fachkraft verringert den organisatorischen Aufwand für die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer.

Durch die Mitarbeit in der Schülerfirma holen sich die Schülerinnen und Schüler die reale Wirtschaftswelt ins Schulgebäude. Sie erleben hautnah, was es heißt wirtschaftlich zu handeln, wenn sie einen Finanzplan erstellen, Preise vergleichen und die Buchführung ordnungsgemäß abwickeln. Ganz nebenbei erwerben sie Arbeitstugenden, die jeder Ausbildungsbetrieb zu schätzen weiß: Zuverlässigkeit, Teamgeist, Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Und sie entwickeln tolle kreative Ideen, um sich zu vermarkten.

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Demnächst soll an der Realschule die Firma "meet & eat" an den Start gehen. Mit der Hauptschule Ruraue und dem Gymnasium Haus Overbach werden derzeit noch Gespräche geführt.


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