Stellungnahme

JÜL: Probleme des Jülicher Krankenhauses waren bekannt
Von Redaktion [27.06.2013, 18.51 Uhr]

In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen die unabhängen Wählergemeinschaften JÜL und UWG Kreis Düren die Caritasträgergesellschaft West (ctw) zu einem Umdenken auf: Die politischen Vertreter glauben, dass es Alternativen zur vom Träger ctw geplanten Schließung der gynägkologischen Abteilung im Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus geben muss.

Emotional ist das Thema besetzt, wie sich in der Presseerklärung herauslesen lässt: UWG Kreis Düren und JÜL werfen den Verantwortlichen politisch und wirtschaftliches Kalkül bei der Veröffentlichung der Schließungsabsichten vor, "ergänzt um die dramatischen Fakten, die letztlich die Existenz des gesamten Jülicher Krankenhauses gefährden".

Außerdem heißt es: "Dass diese Abteilung defizitär ist, wissen alle Beteiligten schon seit der Übernahme des Krankenhauses Jülich durch die ctw. Dass nicht nur knallharte wirtschaftliche Fakten und eine klar durchschaubare strategische Unternehmensentscheidung im Vordergrund stehen sollten, war seinerzeit bei der Übernahme ein ausschlaggebendes Argument, ganz bewusst das Krankenhaus in die Hände der ctw zu legen."

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In der Pflicht sehen UWG Kreis Düren und JÜL auch den Kreis Düren sowie Politik und Verwaltung in Jülich : "Der strategischen Überlegung der ctw die Geburtenhilfe und Gynäkologie für den gesamten Kreis Düren in Birkesdorf zu konzentrieren sollte der Kreis die strategische Überlegung entgegenstellen, dass in Düren/Birkesdorf und Jülich/Linnich zwei Schwerpunkte in der Krankenhausversorgung aufrecht zu erhalten sind. Von dieser Verantwortung kann man Landrat und Kreistag nicht freisprechen. Und dieser Forderung können sich auch Bürgermeister und Stadtrat in Jülich nicht entziehen."

Die freien Wählergemeinschaften fordern die Beteiligten auf, in Gesprächen nach Lösungen zu suchen, auch wenn diese nicht in allen Fällen optimal sein würden. Als Lösungsansätzen sehen sie: "neben den Hebammen, wäre ein Belegarztsystem ebenso eine Lösung wie die Kooperation mit Birkesdorf".

Lesen Sie hierzu Gegen „betreutes Aussterben“ von Jülichern

und Hebammen und Jülicher Krankenhausspitzen im Gespräch


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