KiB-Geschäftsführer stellt Pläne im Ausschuss vor
Von tee [26.03.2009, 10.58 Uhr]

Sein Amtsantritt liegt schon einige Monate zurück. Auf Wunsch der politischen Vertreter stellte sich der Geschäftsführer des Vereins Kultur im Bahnhof (KiB), Cornel Cremer. als Nachfolger von Christoph Klemens jetzt dem Ausschuss vor.

„Das was gut läuft, wird erst einmal weitergeführt“, gibt der Medienkaufmann die Marschrichtung vor. Dennoch ruht er sich nicht auf Althergebrachtem aus: Nachdem das erste Rock´n-Roll-Konzert am vergangenen Samstag mit 160 Besuchern ein Erfolg war, plant Cremer bereits den Einzug klassischer Musik in das bislang vor allem Punk- und Rockmusik-geschüttelte soziokulturelle Zentrum. „Das Haus bietet viele Möglichkeiten.“

Hier dankte er dem Ausschuss ausdrücklich für die gewährten Zuschüsse zur Toilettensanierung. Sie hatte beim Amtsantritt für den neuen Geschäftsführer Priorität Nummer 1, da die bisherigen Sanitäranlagen für einige Jülicher ein Kriterium war, den KuBa- etwa für Kino und Konzert – nicht zu besuchen.

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Noch bis Ende Mai werden die Bauarbeiten dauern und so lange der mobile Toilettenwagen „hinter dem Haus“ genutzt werden. Kein Problem für Cornel Cremer: „Beim Glashaus an der Südbastion stört es doch auch keinen, dass die Toiletten im Container sind.“

Das Kino, so dokumentierte der neue Geschäftsführer ist die feste Bank, auf die der KuBa bauen kann: Mit aktuell 1280 Kinobesuchern toppt der März noch den bisherigen Spitzenreiter November 2007. Damals waren 993 Besucher gekommen. Exakt gleichzezogen hat „Willkommen bei den Sch’tis“ mit dem Kassenschlager „Keinohrhasen“: mit 776 Besuchern sind dies die meistgesehenen Filme im KuBa.

Nachgefragt wurde aus den Reihen der Ausschussmitglieder, ob Parteien den Kulturbahnhof für politische Veranstaltungen buchen können. Per Vorstandsbeschluss hat, so die Auskunft Cremers, der Verein KiB festgeschrieben, dass keine Wahlveranstaltungen im Haus stattfinden dürfen. Allerdings steht der KuBa, wie in Kürze für eine Podiumsdiskussion organisiert von den Grünen, für andere Angebote offen: „Wir müssen ja auch Geld verdienen!“

Lesen Sie hierzu Ohne neues "stilles Örtchen" kein KuBa


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