Geburtstunde der Initiative schlug März 2004. Rück- und Ausblick

Fünf Jahre Stadtelternschaft in Jülich
Von tee [07.03.2009, 19.34 Uhr]

Die Geburtstunde der Stadtelternschaft Jülich schlägt mit der ersten Vereinbarung zwischen den Schulen und dem neuen Gremium in der Sitzung am 3. März 2004. Die stetigen Veränderungen in der Schul- und Erziehungslandschaft hatten Cornel Kranen, damals Schulpflegschaftsvorsitzender an der Nordschule in Jülich, auf die Idee zur Gründung gebracht. Mittlerweile seit fünf Jahren mischt sich die Stadtelternschaft Jülich im positiven Sinne in die schulische Bildungslandschaft der Stadt Jülich ein.

„Stadtelternschaft“ ist keine Erfindung von Jülichern, es ist ein etabliertes Gremium, das sich nrw-weit in über 40 Städten als kompetenter Ansprechpartner für Eltern, Bildungseinrichtungen und Verwaltung bewährt hat. Überörtlich eingebunden ist die städtische Organisation in der Landeselternkonferenz, die sich auf NRW-Ebene auch bei den Ministerien zu Wort meldet. Jüngst hat die Jülicher Stadtelternschaft an dem Positionspapier der LEK NRW zum Thema Unterrichtsausfall mitgewirkt.

Nach anfänglicher Skepsis ist das Gremium „Stadtelternschaft“ auch in der Jülicher Politik und Verwaltung „angekommen“.

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Wurde noch 2004/05 der Stadtelternschaft ein Sitz und Stimme im Schulausschuss verwährt – in anderen Städten ein übliches Vorgehen – sitzt Sprecher Cornel Kranen inzwischen mit beratender Stimme etwa am Runden Tisch zum Thema Offene Ganztagsgrundschule, in der Projektgruppe Neubau oder Sanierung der Realschule und findet Gehör in den zuständigen Fachausschüssen.

Seit zwei Jahren steht die Stadtelternschaft Jülich nicht nur Delegierten der Pflegschaften aus allen ortsansässigen Schulen, sondern auch Interessierten offen, die als so genannte Fördermitglieder – rein ideell gesehen – an den Sitzungen, Arbeitskreisen und Projekten teilnehmen. Der Kreis wurde erweitert, da immer nur einige wenige gewählt werden können, es aber mehr Interessierte gibt, wie sich etwa in der Sondersitzung zum Thema „Schulbusse“ zeigte.

Das rein ehrenamtliche Gremium, das sich weder auf Mitgliedsbeiträge noch andere finanzielle Quellen stützen kann, ist mittlerweile auch gern gesehener Kooperationspartner. Mit der Stadt Jülich und Vertretern von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen organisiert die Stadtelternschaft einen Workshop „Familie leben in Jülich – wie es uns gefällt?!“ am Samstag, 28. März.

Anmeldungen hierzu nimmt übrigens neben der Stadt (Tel 02641-63236) die Stadtelternschaft via Mail stadtelternschaft-juelich@web.de entgegen. Gleichzeitig werden bereits zum zweiten Mal Busscouts auf den Weg gebracht: Schüler ab 14 Jahren können sich in Kooperation mit der Polizei zu einem dreiteiligen Lehrgang melden, der Mitte März in der Jülicher Polizeiwache startet. Wer mehr zum Thema „Ausbildung zum Busscout“ wissen möchte, kann sich an den Sprecher der Stadtelternschaft Jülich, Cornel Kranen, unter 02461-910935 wenden.

Über die Arbeit der Initiative können sich Interessierte jederzeit via Netz unter http://stadtelternschaft.das-juelicht.de/ informieren.


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