Informationen zum Schwimmleistungszentrum aus erster Hand

Förderverein Freibad soll im Planungsbeirat beteiligt werden
Von Claus Maas [10.05.2008, 09.25 Uhr]

Das Angebot von Landrat Wolfgang Spelthahn nahm der Förderverein Freibad Jülich in seiner jüngsten Mitgliederversammlung an: Er ließ sich über das geplante Schwimmleistungszentrum aus erster Hand informieren. Just zu dem Zeitpunkt, als die indeland gmbH das Ausschreibeverfahren in Gang gesetzt hatte. Erste Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen.

Landrat Spelthahn erläuterte die Vorstellungen zur Verwirklichung eines Schwimmleistungszentrums (SLZ) und hob die besondere Eignung des Standortes in der Nähe des Freibades Jülich hervor. Er betonte, dass der erfolgreiche Einsatz des Fördervereins und der Bäderinitiative die Erhaltung des Freibades erst ermöglicht habe – dadurch verfüge die Stadt Jülich über ein Pfund mit dem sie weit über den Kreis hinaus wuchern könne. Dies hätten viele Experten befunden, die das Gelände begutachteten, um über seine Eignung für ein SLZ zu urteilen.

Der Akzent liege eindeutig auf den Sportbadcharakter - das Schwimmleistungszentrum sei kein Spaßbad. Es würden dort Leistungssport, Schul- und Vereinssport und öffentliches Schwimmen mit einander verbunden und Synergieeffekte zum Freibad genutzt. Für die Stadt Jülich soll die Kostenbelastung auf Dauer günstiger sein als mit dem jetzigen Hallen- und Frreibad, das Freibad bleibe in jedem Fall selbständig.

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Der Förderverein und die örtlichen Wassersportvereinigungen sollten ebenso wie die Stadt Jülich in einem Planungsbeirat beteiligt werden und auch dauerhaft in einem Beratungsgremium mitwirken, um die Belange der örtlichen Nutzerinnen und Nutzer zu formulieren - sowohl die Stadt als auch die Öffentlichkeit hätten eine Interesse daran, dass der Umfang der öffentlichen Nutzung des SLZ nicht hinter den jetzigen Möglichkeiten zurückbleibt und dass das neue Bad ebenso zu familienfreundlichen Eintrittspreisen zur Verfügung steht wie jetzt auch.

Das Projekt des Landrats wurde nicht in Frage gestellt - allerdings nahmen verschiedene Interessengruppen die Gelegenheit wahr zu fragen, wie es mit den Möglichkeiten des Vereinssports, des Frühschwimmens, des Behindertenschwimmens aussehen wird – auch nach der Höhe der Eintrtittspreise und nach dem Umfang der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit wurde gefragt. In der Antwort wies Landrat auf die Einwirkungsmöglichkeiten der Stadt Jülich hin, die auf jeden Fall vertraglich abgesichert werden, und auf die Mitsprachemöglichkeiten des Beirats. In jedem Fall solle der Umfang der jetzigen Leistungen des Hallenbades im SLZ nicht unterschritten und die Kosten für die Stadt insgesamt nicht höher werden.

Im Anschluss an die Aussprache hatten die Mitglieder noch einmal die Wahl und entschieden für das altbewährte: Alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren bisherigen Positionen bestätigt.


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