Ausstellung zeigt „Tiere als therapeutische Begleiter“

Haarige und schuppige Gäste zur Vernissage
Von tee [28.04.2008, 17.01 Uhr]

Die Schirmerschüler gaben afrikanische Percussion zum Besten.

Die Schirmerschüler gaben afrikanische Percussion zum Besten.

Eine Erfahrung für alle Sinne gab der Verein „Tiere als therapeutische Begleiter “ in der Sparkasse am Schwanenteich: Der ausgezeichnete Verein – er erhielt 2002 den startsocial“-Bundespreis – präsentierte sein vielfältiges Tätigkeitsspektrum zum Start ihrer Ausstellung nicht nur durch viele Bilder.

Neben Malereien und Fotografien, einem Promofilm des Jülicher Jung-Filmemachers Oliver Mohr und Musik-Video, gab es auch live etwas auf die Ohren. Eine Projekt-Percussiongruppe der Schirmerschule spielte auf und – erstmals in der Geschichte der Sparkasse Jülich – wie die Zweigstellenleiterin Maria Pütz schmunzelnd erklärte – waren auch vierbeinige Gäste zu einer Vernissage im Haus. Sogar Anfassen durften die Zweibeiner die haarigen und schuppigen Besucher. Dabei legt der Verein um seine Jülicher Vorsitzende Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz und deren Solinger Stellvertreterin Silke Mollner-Suhr Wert auf die Feststellung, dass sie keinen Streichelzoo anbieten.

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"Tiere als therapeutische Begleiter" präsentierten Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz (r. hinten) und Silke Mollner-Suhr (hockend) in einer Ausstellung in der Jülicher Sparkasse bei Maria Pütz (2.v.r.).

"Tiere als therapeutische Begleiter" präsentierten Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz (r. hinten) und Silke Mollner-Suhr (hockend) in einer Ausstellung in der Jülicher Sparkasse bei Maria Pütz (2.v.r.).

„Tiere als therapeutische Begleiter“ gehen ernsthafte Probleme von Jugendlichen an, die in einer körperlichen Behinderung, aber auch zwischenmenschlichen Störung liegen können. „Tiere beruhigen“, sagt ein Junge namens Manuel im Film. „Wie Türen sich öffnen können, wo Traumatisierungen entstanden sind“, ist die ärztlich-therapeutisch formulierte Erkenntnis hierzu.

Gezeigt wurde auf der Ausstellung neben den Projekten, die Umsetzung des Erlebten: Idealerweise bereiten Lehrer mit ihren Schülern den Besuch des Vereins vor. Dem Aktionstag folgt eine Aufarbeitung durch kreatives schreiben, malen oder gestalten, „damit die Erlebnisse zu bleibenden Erinnerungen werden.“ Stets wird der Projekttag foto-dokumentarisch begleitet und diese Bilder zur Verfügung gestellt. Einige der Fotos und die entstandenen Bilder gaben einen guten Eindruck der lebendigen Arbeit des Vereins.

Mit 20 Aktiven, 60 Mitgliedern und 12 Förderern bietet der Verein „Tiere als therapeutische Begleiter“ seine Arbeit seit sieben Jahren an, inzwischen weit über die Region hinaus.

Lesen Sie hierzu auch: Tiere als therapeutische Begleiter“ unterrichten Schirmerschüler


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