Mit neuem Sponsor und digitalem Fernsehen punkten

TTC Indeland ist fernsehreif
Von Dorothée Schenk [27.06.2007, 21.05 Uhr]

Verbrieft und unterschrieben (v.l.) Geschäftsführer der Indeland GmbH, Hans Martin Steins, TTC-Manager Arnold Beginn und Landrat Spelthahn bei der Vertragsunterzeichnung.

Verbrieft und unterschrieben (v.l.) Geschäftsführer der Indeland GmbH, Hans Martin Steins, TTC-Manager Arnold Beginn und Landrat Spelthahn bei der Vertragsunterzeichnung.

Es ist vollzogen. Die Unterschriften gesetzt und ab 1. Juli heißt der Bundesliga-Club Jülichs TTC Indeland. Was vor rund vier Monaten ins Spiel kam, endete nun in einem Vertrag zwischen Manager Arnold Beginn, Landrat Wolfgang Spelthahn und dem Geschäftsführer der Indeland GmbH, Hans Martin Steins. Erst einmal auf drei Jahre festgeschrieben ist das Sponsoring. Aber, wie Landrat Spelthahn betonte: „Es ist der Beginn einer langen, fruchtbaren Zukunft“, für die sich der erste Bürger des Kreises Düren auch eine Dynamik für die Stadt Jülich verspricht.

Nebenbei war zu hören, dass es künftig an der Rur nicht nur ein Schwimmleistungs- sondern sogar ein Sportleistungszentrum wachsen soll: Schwimmen, Tischtennis und Volleyball sollen untergebracht werden, dazu Einrichtungen für Physiotherapeuten.

Daher ging es nicht nur um die Formulierung der Eckdaten für die Partnerschaft. Diese sind schnell geklärt: Sechs Promo-Auftritte für den Sponsor, dazu erhalten alle Kinder und Jugendlichen aus dem Einzugsgebiet Indeland freien Eintritt zu den Spielen der Jülicher Bundesligisten. Jährlich werden Schulungsturniere angeboten, die einerseits der Nachwuchsförderung, andererseits der Sichtung von Talenten dient. Außerdem hat jährlich ein Turnier außerhalb der Heimatscholle stattzufinden – etwa in der Arena Kreis Düren. Mit der Feuertaufe jüngst vor 1200 Zuschauern anlässlich der Sportlerehrung 2006 zeigte sich Landrat Spelthahn äußerst zufrieden. Dabei betont er erneut, dass es vor allem um die Förderung des Nachwuchses gehe, die unterstützt werden solle.

Werbung

Alle Sponsoren gemeinsam wollen den TTC Indeland zum Erfolg tragen.

Alle Sponsoren gemeinsam wollen den TTC Indeland zum Erfolg tragen.

Reges Interesse zeigte Arnold Beginn an der wachsenden Möglichkeit durch ein Sportzentrum. Die Möglichkeiten der Jugendförderung sind beim TTC völlig ausgeschöpft. An 24 Platten in der Nordhalle wird tägich trainiert. Zusätzlich wird das Projekt „Halle statt Straße“ betrieben, das jüngst 30 neue Mitglieder brachte – die allerdings in Patenschaft des Vereins die Beiträge zahlen.

Dass Tischtennis künftig Breitensport wird, davon ist der Manager überzeugt. Das digitale Fernsehen soll dazu beitragen. Ab 17. August sind alle Spiele live zu sehen und werden auch über DSF auszugsweise ausgestrahlt. Verhandlungen mit Premiere sind im Gange. Neun Bundesliga-Vereine sind bereits im Boot, nur die Entscheidung in Bremen steht noch aus, erklärt Beginn. Wehrmutstropfen für die Fans: Es werden nicht mehr alle Spiele am Wochenende stattfinden können. „Wir werden vielleicht ein paar Zuschauer verlieren, aber hunderttausende gewinnen“, ist Beginn überzeugt.

In welchen Vereinsfarben und mit welchem Logo der TTC Indeland künftig aufschlägt, ist noch zu klären. Unter anderem wird dies Thema einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein, die am 11. Juli in der Nordhalle an der Berliner Straße stattfinden wird.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>
Kölsche Nacht beim Jülicher Stadtfest [09.04.2017, 12.47 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung