Grabungsleiter ist Referent

Mittwochsclub stellt Archäologie im Wallgraben vor
Von Redaktion [09.02.2006, 14.38 Uhr]

Bernhard Dautzenberg und Regina Schneider bei archäologischen Arbeiten Am Wallgraben.

Bernhard Dautzenberg und Regina Schneider bei archäologischen Arbeiten Am Wallgraben.

Nördlich der Zitadelle wurden im vergangenen Jahr nebeneinander zwei Baustellen angelegt. Seniorenwohnanlagen enstehen „Am Wallgraben“. Diese Baumaßnahmen wurden vom archäologischen Dienst des Museums Zitadelle Jülich betreut. Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen, von Bernhard Dautzenberg präsentiert, sollen dem Besucher die Entdeckungen in den Baugruben, sowie die Geschichte dieses Geländes im Vorfeld der Zitadelle näher bringen. Hierzu lädt der Mittwochsclub des Jülicher Geschichtsverein 1923 und des Museums Zitadelle Jülich am Mittwoch, 22. Februar , um 19.30 Uhr in die Schlosskapelle in der Zitadelle Jülich.

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Manchen Jülicher Bürgern wird zwar bekannt sein, dass dieses ruhige Wohngebiet in früheren Jahren als Fahrplatz für die Artillerie gedient hatte. Aber die Bagger drangen bis auf den anstehenden Rurkies vor und legten ein besonderes Kapitel der Stadtgeschichte frei. In beiden Baugruben konnten ausgedehnte Bereiche ehemaliger Ziegeleien dokumentiert werden, die sich anhand der Bodenfunde auf den Bau der Festung beziehen lassen. Was den heutigen Statikern eher Probleme bereitet, brüchige Ziegelpackungen und Tonlinsen, war für die Baumeister der Zitadelle ein Glück – Rohstoffe wie Lehm und Ton in der Nähe ihrer Großbaustelle. Zudem wurden Strukturen der ehemaligen Vorfeldbefestigungen der Zitadelle gefunden. Der Vortrag vermittelt auch einen Einblick in die Arbeitswelt des Zieglers, die sich von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert kaum veränderte.

Der Eintritt ist frei.

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