Bewerbungsfrist für Musikförderpreis endet Montag

Das Finale naht
Von Dorothée Schenk [28.01.2017, 20.06 Uhr]

Da capo! Das rufen im übertragenen Sinne die Initiatoren des Lions Club Jülich, die mit ihrem Musikförderpreis 2017 in die zweite Runde gehen. Bis 30. Januar 2017 können sich Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren bewerben, um die Chance wahrzunehmen, für das Preisträgerkonzert mit großem Orchester am 31. März in der Jülicher Schlosskapelle ausgewählt zu werden. Die erste Hürde ist bei der Präsentation vor der Jury am 5. März zu nehmen.

Entstanden ist der Wettbewerb zum 50-jährigen Club-Jubiläum durch Löwen-Mitglied und Vollblutmusiker Prof. Stefan Palm. Aus seiner Erfahrung heraus weiß er um die Besonderheit für Jung-Musikern, einen Wettbewerb mit Orchester zu spielen. Die Idee fand nicht intern Anklang, sondern bescherte bei der Premiere 2015 dem „Lions Club“ vollbesetzte Stuhlreihen in der Schlosskapelle der Zitadelle und einen wirklich einzigartigen Abend. Das Vorhaben von Udo Zimmermanns ist schon aufgegangen: „Wir wollen in Jülich etwas bewirken“, hatte er bei der ersten Runde verlauten lassen.

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Ausgetragen wird der Wettbewerb in zwei Altersgruppen: in den Jahrgängen 1999 bis 2004 (Gruppe 2) sowie 2005 und jünger (Gruppe 1). Bedingungen: Die Teilnehmer dürfen nicht weiter als 40 Kilometer vom Austragungsort entfernt wohnen und die Präsentation soll maximal 20 Minuten dauern. Eingeladen zur Teilnahme sind Instrumentalisten der klassischen Palette: Pianisten, Streicher, Holz- und Blechbläser sowie Gitarristen.

Drei bis vier Instrumentalisten wählt die Jury in der ersten Runde aus, die sich dem großen Publikum am 31. März stellen dürfen. Aus ihnen ermitteln die Fachleute die Förderpreisträger und auch das Publikum wird gefragt: Die Zuhörer benennen ebenfalls ihre Favoriten, die – so zeigte sich 2015 – durchaus nicht deckungsgleich mit der Jury-Meinung sein müssen. Die Sieger erhalten einen „Pokal“ sowie ein Preisgeld von 200 Euro in der Altersgruppe 1 beziehungsweise 300 Euro in der Altersgruppe 2. Für den Publiumspreis werden jeweils 50 Euro ausgelobt.

Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche frei. Um die anspruchsvolle Aufgabe finanziell zu bewältigen – immerhin besteht das Streichorchester aus professionellen Musikern – sind Spenden jederzeit willkommen.

Lesen Sie dazu auch: Von der Salesorgel auf den Rektorenstuhl


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