KuBa-Chef in kleinen Rat aufgenommen

"Ulkige" Exerzitien in Köln
Von Redaktion [07.03.2013, 08.44 Uhr]

"Exerzitien" der KG Ulk Jülich in der karnevalistischen Metropole Köln

"Exerzitien" der KG Ulk Jülich in der karnevalistischen Metropole Köln

Ulk-Reiseminister Elmar Fuchs führte die Mitglieder des Kleinen Rates nach Köln, das Herz des rheinischen Karnevals. Präsident Jörg Bücher blickte mit seinen Mitstreitern auf eine erfolgreiche Jubiläumssession mit vielen Highlights zurück, wie beispielsweise der Jubiläumssitzung, die durch den Literaten Dr. Jürgen Elsen mit außergewöhnlichen Kräften aus Köln und Jülich besetzt worden war. Furore machte der Ulk-Gefangenenchor, der mit Witz und politischer Schärfe manche Entwicklung auf die karnevalistische Schippe genommen hatte.

Das Tanzfest in Rot-Weiß, erstmalig in der Südbastion abgehalten, oder das Senatsausschussfest waren weitere Magneten. Zum ersten Mal seit Jahren gab es für die Ulk-Sitzung wieder eine Warteliste. Mundartmesse und Kinderzug sind feste Einrichtungen geworden. Der Andrang in der von Heino Bücher organisierten Mundartmesse zeigt, dass die KG hier vor Jahren die richtige Idee umgesetzt hat.

Neben der Aufnahme neuer Senatoren hat die Mitgliederversammlung nach vielen Jahren wieder ein neues Mitglied in den Kleinen Rat aufgenommen und damit den Verjüngungsprozess auch hier fortgesetzt. Mit dem Geschäftsführer des Kulturbahnhofs (KuBa), Cornel Kremer, wurde ein junger Mann aufgenommen, der auch mit der Veranstaltungsreihe „Ulk rockt den Kuba“ viele weitere Berührungspunkte mit der Gesellschaft seit Jahren pflegt. Besichtigungsprogramm zu erleben.

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Ein Besuch führte die KG Ulk in das Kölner Karnevalsmuseum, das in sehr eindrucksvoller Weise auf nahezu 200 Jahre organisierten Karneval zurückblickt. Alleine die große Museumshalle, die auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann, beeindruckte die Ulk-Freunde, die sofort die naheliegenden Vergleiche zur Jülicher Stadthalle zogen.

Nach der karnevalistischen Einstimmung im Museum freute sich die KG, vom Archivar einer der großen Kölner Korpsgesellschaften empfangen zu werden. Die Ehrengarde Köln von 1902 ist nicht nur genauso alt wie die KG Ulk, sondern bereits seit Jahrzehnten Nutzer eines Kölner Stadttores, der Hahnentorburg am Rudolfplatz.

Gerade vor dem Hintergrund des Antrages der KG ULK, eine Patenschaft für den Jülicher Hexenturm zu übernehmen, waren Vortrag und Besichtigung der Hahnentorburg eine ganz wichtige Unterstützung. Wenn auch die Dimensionen und damit auch die finanziellen Möglichkeiten der Ehrengarde in Köln ganz andere Verhältnisse ermöglichen, zeigt das Beispiel der Hahnentorburg doch, dass mit privatem Engagement eine ganze Menge erreicht werden kann, insbesondere wenn die öffentliche Hand aus wirtschaftlichen Gründen nur noch geringe Mittel zur Verfügung stellen kann. Die Hahnentorburg wird unter der Führung der Ehrengarde bzw. eines Fördervereins der Hahnentorburg im Übrigen nicht nur durch die Ehrengarde genutzt, sondern in Abstimmung mit der Ehrengarde sind auch andere Veranstaltungen in der Hahnentorburg möglich.

Präsident Jörg Bücher wies darauf hin, dass dies auch den Vorstellungen der KG ULK für den Hexenturm entspricht. Der Hexenturm soll kein verschlossener Ort, der nur für die KG ULK nutzbar ist, sein, sondern ein offenes Gebäude für die Jülicher Bürger und insbesondere auch für den Jülicher Kunstverein, der die Räumlichkeiten bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich nutzt.

Wenn auch die eigentliche Karnevalssession beendet ist, verbleibt den Freunden der Ulk doch noch ein weiterer Höhepunkt: Am 26. April findet ein Konzert der Kölner Kultband Bläck Fööss im Kuba statt.

Lesen Sie hierzu auch: "Ulk ist man nicht – Ulk lebt man"


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