Insolvenz abgewendet

Erfolg: Jülich 10/97 startet bei Schwarzer Null
Von tee [19.07.2012, 20.16 Uhr]

Es ist vollbracht: Noch in den Nachwehen der Jubiläumfestivitäten kann der Traditionsfußballverein Jülich 10/97 den Abschluss des Insolvenzverfahrens melden. Nach der heutigen Abstimmung mit den Gläubigern vor dem Aachener Amtsgericht ist das Verfahren abgeschlossen. Der Neustart des Vereins ist geglückt.
Schon vor anderthalb Jahren war der Vollzug beziehungsweise der Abschluss des Insolvenzverfahrens angekündigt worden. Letztlich scheiterte es 2010 an der mangelnden Teilnahme bzw. Zustimmung der Gläubiger. Die Folge: Ein neues Gutachten war nötig, ein neuer Termin musste gefunden werden.

Heute stimmte nur eine Gruppe - nämlich das Finanzamt - gegen die Zustimmung zum Insolvenzplan, die nach dem Insolvenzplanverfahren den Gläubigern eine "Wiedergutmachung" einträgt. Im Verfahren reicht die einfache Mehrheit und drei der vier Parteien waren offenbar der Meinung, dass der vom Vorstand Jülich 10/97 angebotene - wenn auch symbolische - Gegenwert besser sei, als den Traditionsverein zu liquidieren. "Das wäre das Ende von Jülich 10/97 gewesen", ist der stellvertretende Vorsitzende Claus Nürnberg der Überzeugung.


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Für einen Erhalt des Fußballvereins seien er und sein Vorsitzender Michael Lingnau angetreten: "Und wir können mit einer Portion Stolz sagen: es ist uns gelungen." In den vergangenen drei Jahren habe der Verein unter ihrer Verantwortung mit einer schwarzen Null abgeschlossen, so Nürnberg und damit gezeigt, dass der Verein die Planzahlen auch nachhaltig erfüllt.

Der Vorsitzende, Michael Lingnau, wie der gesamte Vorstand sind der Überzeugung, dass mit der heutigen klaren Entscheidung für den Erhalt des Vereins die Grundvoraussetzungen für die Weiterentwicklung geschaffen wurden. Den "Ritterschlag" des Verbandes, so sieht es der Vorstand, habe man bereits durch die Teilnahme am Festakt und die vollzogenen Ehrungen erhalten.

„Wir haben noch sehr viel vor mit dem Verein“ so das Credo des Vorsitzenden. Jetzt können wir den Verein weiter nachhaltig stabilisieren und sportlich weiterentwickeln. Wir befinden uns gerade mal erst in der Halbzeit unserer strategischen Planung. Auch hier gilt Besonnenheit und die vom Vorsitzenden Lingnau ausgerufene Geduld. Sowohl in sportlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Sponsoren will man nicht den kurzfristigen Erfolg, sondern mit langem Atem auch die erste Mannschaft wieder wachsen lassen.



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