Spielt Alemannia Aachen nächste Saison in Jülich?
Von Dorothée Schenk [26.02.2013, 20.23 Uhr]

Volles Haus konnte der SC Jülich 10/97 zuletzt beim Freundschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf im Karl-Knipprath-Stadion melden.

Volles Haus konnte der SC Jülich 10/97 zuletzt beim Freundschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf im Karl-Knipprath-Stadion melden.

Es ist kein vorgezogener Aprilscherz: Alemannia Aachen ist im Gespräch mit dem SC Jülich 10/97 über die Nutzung des Karl-Knipprath-Stadions. Diese Exklusivmeldung der Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung (AZ/AN) bestätigte auf Nachfrage Claus Nürnberg, der zweite Vorsitzende des Jülicher Traditionsfußballvereins.

In der vergangenen Woche hätte die Alemannia in Jülich nachgefragt, ob es eine Option für die Nutzung gäbe, erklärte Nürnberg. "Wir haben uns der alten Verbindungen erinnert und spontan zugesagt."

Aus der Option scheint jetzt Realität werden zu können.

Die von der insolventen Stadion GmbH – Stadt, Land und AachenMünchner - geforderte Stadionmiete von 1,7 Millionen Euro für den Tivoli sei illusorisch, habe laut AZ/AN Alemannia-Geschäftsführer Michael Mönig erklärt. Er hätte - gemessen an den Einnahmen - 600.000 Euro angeboten. Zu einer Einigung kam zwischen dem Drittligisten und den Stadionbetreibern nicht.

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Kann die marode Tribüne bald saniert werden?

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Dafür kommt es jetzt zum Ortstermin in Jülich: Nach Aussage von Claus Nürnberg treffen sich am morgigen Mittwoch Vertreter von Alemannia Aachen und der Insolvenzverwaltung des Aachener Vereins mit dem Vorstand von SC Jülich 10/97 zu einer so genannten "Sicherheitsbegehung." Selbstverständlich fände ein Bundesliga-Spiel unter ganz anderen Voraussetzungen statt, als Spiele in der Kreisliga C: Von Sicherheitsbegrenzungen bis zum Security-Personal sei viel zu bedenken. Die Details sollen nach der Begehung festgezurrt werden.

Natürlich, so bestätigt der Zehner-Vize, sei es für Jülich eine Chance. Das marode, in die Jahre gekommene Karl-Knipprath-Stadion, könnte durch die Mieteinnahmen die Sanierung erfahren, die vom Vorsitzenden von Jülich 10/97, Michael Lingnau, schon seit geraumer Zeit ausdrücklich gefordert wird.

Nachtrag: Natürlich ist die Liegenschaft nicht im Besitz des Vereins Jülich 10/97, sondern gehört der Stadt Jülich. Sie wäre daher auch Vertragspartner der Alemannia und müsste in den politischen Gremien die Verwendung der Mieteinnahmen für eine Sanierung beschließen.

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