„St. Gereon Altenhilfe“ in Brachelen gehört zu den „besten Arbeitgebern Deutschlands“

Brachelner Altenhilfe erhält Traumquote von 96 Prozent
Von tee [08.03.2010, 13.39 Uhr]

Ab sofort darf St. Gereon Altenpflege damit werben, dass sie einer der besten Arbeitsplätze in Deutschland sind.

Ab sofort darf St. Gereon Altenpflege damit werben, dass sie einer der besten Arbeitsplätze in Deutschland sind.

Traumquote 96 Prozent. So hoch ist die Zustimmung der Mitarbeiter von St. Gereon Altenhilfe für seinen Arbeitsgeber. Diese Bilanz bescherte dem Brachelener Unternehmen zwei Bundespreise als „Best Place to Work.“

„Wir haben sozusagen den ,Doppelwopper’ bekommen”, freut sich Bernd Bogert, Geschäftsführer der St. Gereon Altenhilfe. In der Kategorie 50 bis 500 Mitarbeiter haben die Brachelner im Gesundheitswesen Platz 7 der besten Arbeitgeber Deutschlands erreicht und in der Gesamtwertung unter 100 Prämierten Platz 25. Das freut den Geschäftsführer von St. Gereon Altenhilfe umso mehr, weil die Branche immer unter einem Imageproblem zu leiden hat. Gleichzeitig bestätigt es eine der Leitlinien der Einrichtungen: „In der Arbeit aufgehen, statt in der Arbeit untergehen“. „Wir sind hier gegen eine Konkurrenz wie O2, Microsoft und 3M angetreten“, betont Bogert.

Sehr differenziert mussten die Mitarbeiter das Urteil über ihren Arbeitgeber fällen. Zu Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist gab es jeweils einen Fragenkatalog abzuarbeiten. Insgesamt waren es über 60 Punkte. Unterschieden wird außerdem nach Altersgruppen, Geschlecht, Arbeitsbereichen und Hierarchie. Das Gesamtergebnis lässt sich sehen: 96 Prozent der 120 Antwortgeber finden, dass St. Gereon Altenhilfe einen guten Platz zum Arbeiten bietet. „Selbst Kollegen, die vielleicht eher unzufrieden sind, haben durch den Fragebogen gemerkt, dass sie doch gern hier arbeiten“, schmunzelt Manuela Garbrecht, Vorsitzender Mitarbeitervertretung (MAV).

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Freude über die Auszeichnung bei (v.l.) Pfarrer Kalupilinkal, Heinz Brand, Silvia Jonker, Manuela Garbrecht (2.R.v.l.) Hans Spelthann, Gerd Palm, Elisabeth Schmitz und Bernd Bogert.

Freude über die Auszeichnung bei (v.l.) Pfarrer Kalupilinkal, Heinz Brand, Silvia Jonker, Manuela Garbrecht (2.R.v.l.) Hans Spelthann, Gerd Palm, Elisabeth Schmitz und Bernd Bogert.

In diesem Sinne ist es nicht nur der vordergründige Gewinn, es ist auch, wie Bogert betont, ein Erkenntnisgewinn. Den brachte auch das Kulturaudit, das die Arbeit und Besonderheiten beschreibt, etwa die Ferienwohnung in den Niederlanden, die Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wird. Eingeflossen ist dort auch eine AOK-Untersuchung, die nun objektiv darstellt, dass die Mitarbeiter sich wohl fühlen. Deutlich unter dem brancheüblichen Krankenstand liegt der von „St. Gereon“. Im Verhältnis zwei Drittel Befragung zu einem Drittel Audit wird gewertet.

Aber damit geben sich die Akteure, die viel Zeit und Energie in die Bewerbung gesteckt haben, nicht zufrieden. Nachzubessern gilt es. Vor allem im Bereich „Befördert werden diejenigen Mitarbeiter, die es am meisten verdienen“. Mit dieser Aussage stimmten nur 68 Prozent überein. Ein Treffen mit der MAV hat bereits als erste Konsequenz stattgefunden. Schließlich hat St. Gereon Altenhilfe ein Ziel: Beim Wettbewerb im kommenden Jahr wollen sie in der Gesamtwertung unter die „Top Ten“.

Der Preis wird jedes Jahr vom Great Place to Work® Institute ausgelobt. Das Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Stammsitz in den USA wertet seit 1980 Fragebögen von Mitarbeitern aus, die den Unternehmen helfen sollen, die Arbeitsbedingungen zu optimieren. Partner sind unter anderem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie der Initiativkreis Gesund Pflegen.

Hintergrund: Ein Name steht für die „Pflege aus einer Hand“


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