Verbindliche Grundlagen zur Umgestaltung der Kirche am Ort

Bistum Aachen will „Kirche in Rufnähe“
Von Redaktion [09.03.2009, 15.41 Uhr]

Mit einem verbindlichen Grundlagenpapier hat Bischof Heinrich Mussinghoff alle Pfarreien im Bistum Aachen darüber informiert, welche Veränderungsprozesse bis 1. Januar 2010 auf den Weg gebracht werden sollen. Ziel ist es, die Kirche am Ort zukunftsfähig zu gestalten.

Kernstück der Umgestaltung sind die 71 Gemeinschaften der Gemeinden. In der jetzt herausgegebenen Broschüre „Kirche in Rufnähe“ lädt der Aachener Bischof Pfarr-gemeinderäte, Kirchenvorstände sowie die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger dazu ein, ihre Gemeinschaft der Gemeinden mit Herz und Engagement zu gestalten.

Damit die Gemeinschaften der Gemeinden sich gut entwickeln, werde er in diesem Jahr die dazu notwendigen rechtlichen, personellen, finanziellen und verwaltungsmäßigen Grundlagen auf den Weg bringen, so Mussinghoff.

Bis zum 1. Januar 2010 sollen alle 71 Gemeinschaften der Gemeinden gebildet sein. Zur rechtlichen Absicherung haben die Pfarreien die Möglichkeit, entweder einen Kirchengemeindeverband für die Gemeinschaft der Gemeinden zu gründen oder sich zu einer vereinigten Pfarrei auf dieser Ebene zusammenzuschließen.

Die Finanzzuweisungen für die Pfarreien werden neu geregelt, so dass die Gemeinschaften der Gemeinden ihre Pastoralkonzepte finanziell umzusetzen können. Deshalb fließen ab 1. Januar 2010 die Mittel in die Budgets von Kirchengemeindeverbänden und Pfarreien.

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Pfarreien und Kirchengemeindeverbände arbeiten mit neuen, einheitlichen Systemen in den Bereichen Finanz- und Personalwesen sowie in den Bereichen Bau- und Liegenschaften. Unterstützung in ihrer Verwaltungsarbeit erhalten sie von vier Verwaltungszentren. Ziel ist es, eine leistungsfähige Verwaltung zu entwickeln, in der Kirchengemeindeverbände, Pfarreien, Verwaltungszentren und Bischöfliches Generalvikariat gut abgestimmt zusammenarbeiten.

Das neue nordrhein-westfälische Kinderbildungsgesetz verlangt den Kindertagesstätten ein hohes Maß an Flexibilität und Innovation ab. Um die katholischen Einrichtungen in diesem Umbruch zu sichern und zu stärken, werden zurzeit Trägerverbünde geplant. Die Pfarreien erhalten zum 1. Januar 2010 die Möglichkeit, die Trägerschaft ihrer Kindertagesstätten in eine dieser vier neuen Träger zu überführen.

Nähere Informationen zum Umgestaltungsprozess der Kirche am Ort sind zu finden auf der Homepage www.kirche-in-rufnähe.de. (iba/Na 30)


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