Preisträger
Von Josef Kreutzer [18.07.2013, 08.28 Uhr]

Sonderpreis indeland: Dr. Johannes Porschen und Peter Michael Porschen, Walter Rosarius und Herbert Straßfeld haben sich die Erhaltung der Alten Kirche auf dem Rymelsberg in Langerwehe zur Aufgabe gemacht. Seit 1984 sind sie unermüdlich aktiv, um das 1157 erstmals urkundlich erwähnte Gotteshaus vor dem Verfall zu retten.

Sonderpreis "Dorf im Fortschritt": Um Ralshoven den Anschluss ans schnelle Internet zu sichern, spukten Hermann-Josef Göbbels und die Ralshovener Dorfgemeinschaft in die Hände. Sie zogen im September 2012 einen rund 1,5 Kilometer langen Graben, in dem nun ein Glasfaserkabel liegt.

Ehrenpreises des Kreises Düren für soziales Engagement:
Seit 1976 hält der Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich die Erinnerung an die alte Eisenbahnerstadt mit ihrem Ausbesserungswerk lebendig: mit einer entsprechenden Modellbahnanlage, einer Dampflok und in Zeitschriften. Auch die Jugend zieht mit.

Bis zu 100 wärmende Decken strickt die Frauengruppe Leprakreis Hürtgenwald-Bergstein jährlich für die Ärmsten der Armen. Darüber hinaus erwirtschaftet sie jährlich stets rund 1200 Euro, die ebenfalls gespendet werden.

Seit über 20 Jahren organisiert Karin Pfennings aus Inden einen Spiel- und Gesprächskreis für ältere Menschen in Inden/Altdorf. Mit den geselligen Runden schenkt sie den Besuchern regelmäßig viel Freude.

Obwohl im Boxring Düren 55 ein Kampfsport trainiert wird, setzt der Verein auf ein friedliches Miteinander von Menschen aller Nationen. Jugendarbeit und soziale Integration – auch von jungen Straftätern – werden hier ganz groß geschrieben.

Der Verein SAMT Jülich und dessen Vorsitzende Irene Launer-Hill unterstützen notleidende Tierhalter und deren Schützlinge. Nach einem Hausbrand half Irene Launer-Hill zudem einer Familie, die ihren gesamten Besitz verloren hatte, vorbildlich.

Als Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft Bergstein organisiert Magda Heuser Ausflüge, Feste, Wallfahrten und vieles mehr für jung und alt und besucht regelmäßig kranke Mitmenschen. Ihre Hilfstransporte Richtung Osten linderten viel Leid.

Seit über 20 Jahren berät Bernhard Schüller aus Jülich Schwerbehinderte umfassend. Darüber engagiert er sich im Pfarrgemeinderat sowie im Heimatverein in Welldorf, dessen 1. Vorsitzender, Archivar und Kassierer er ist.

Seit 2002 leistet der Verein Medical Service Düren einen qualifizierten Sanitäts- und Rettungsdienst bei Veranstaltungen aller Art. Das 25-köpfige Team bietet unter anderem einen deutschlandweit einzigartigen Service in unvorhergesehen stillstehenden Zügen an.

Als langjähriges Mitglied des TV Huchem-Stammeln begeistert Klaus Lübben Kinder und Jugendliche für den Sport und unterstützt zudem das Niederzierer Sommerferienprogramm intensiv. Als Maurermeister packt er auch bei Bauprojekten des Vereins gerne an.

Behinderte Menschen fahren und menschlich begleiten ist das Anliegen von Heinz Schäfer. Der DKB-Busfahrer im Ruhestand kümmert sich zudem um den Erhalt der Distelrather Kapelle "Ühledömsche".

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Seit 2006 versorgt die Jülicher Tafel Hilfsbedürftige mit Lebensmittelspenden. Insgesamt 3200 Menschen haben schon vom Einsatz der 48 Helfer profitiert. Zu Weihnachten verteilen sie zudem schöne Pakete.

Die Kolpingfamilie Jülich hat seit ihrer Wiedergründung 1988 viele Begegnungsangebote für Kinder, Familien und Senioren geschaffen und hilft tatkräftig immer wieder notleidenden Menschen in nah und fern.

Der Awo-Ortsverein Siersdorf steht seit 50 Jahren in Diensten von jung und alt, bietet Hilfe, Unterstützung, Begegnung und Aktivitäten an. So trägt er maßgeblich zur lebendigen Dorfgemeinschaft bei. Eine Zahl: Rund 6000 Senioren besuchen jährlich die Tagesstätte.

Dieter Hansbruch ist der "Saubermann" in Titz-Ameln, kümmert sich freiwillig um Hecken, Beete, Wege, Gräber, Spielplätze und das Ehrenmal. Auch im Förderverein "Alte Schule" ist er mit seinem handwerklichen Können unverzichtbar.

Als gelernter Steinmetz bringt sich Manfred Lauscher aus Winden seit über drei Jahrzehnten immer wieder in Arbeiten an kirchlichen Gebäude ein, seit 2010 am Bau des neuen Pfarrzentrums Winden. Seit 20 Jahren sitzt er dem örtlichen Pfarrgemeinderat vor.

Wilhelm Josch engagiert sich seit vielen Jahren höchst aktiv für das Schützenbrauchtum und die Kriegsgräberfürsorge in Linnich. In seinen bislang 120 Videodokumentationen hält er überdies wichtige Ereignisse in der Stadt für die Nachwelt fest.

Freiwillige Feuerwehr, Familienzentrum, Kindertagesstätte, Grundschule, Kinderspielplatz Schulhof, Ferienfreizeit: Matthias Schieffer ist in Schmidt auf vielen Feldern aktiv, übernimmt Verantwortung, initiiert Neues, organisiert, packt tatkräftig mit an.

"Herzkissen für Brustkrebspatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz": Diese Aktion unterstützt Gia Lausberg aus Langerwehe. Rund 1000 Herzen hat sie bereits genäht, gestopft und als ebenso nützliches wie tröstendes Präsent verschenkt.

Seit 2002 ist der Verein "Tiere als therapeutische Begleiter" aktiv, um Menschen jeglichen Alters zu helfen, ihre Kontaktstörungen zu mildern und zu überwinden. In 15 Projekten sind die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vereins derzeit aktiv.

Schwester Maria Richarda Gassel ist seit 33 Jahren in Vossenack aktiv. Sie organisiert Freizeitangebote für Senioren, besucht kranke und alleinstehende Menschen, bringt sich als Katechetin vielfältig ein und fördert die Marienverehrung der Fatima-Muttergottes.

Als von angeborener Gelenksteife Betroffener engagiert sich Frank Große Heckmann seit 2004 unermüdlich in der IG Arthrogryposis, deren 1. Vorsitzender er ist. Er organisiert Tagungen mit Fachvorträgen und steht Betroffenen jederzeit hilfreich bei.

Dieter Scheidtweiler ist in vielen Vereinen aktiv. Er beteiligte sich an Restaurierungsprojekten in Rath und begeisterte die Jugend fürs klingende Spiel. Auch recherchierte er die Zeit der Nazidiktatur in Rath und stellte seine Ergebnisse öffentlich vor.

Elf Frauen aus acht Ländern engagieren sich im Migrantinnen-Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Nach intensiver Vorbereitung stehen sie anderen Frauen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und informieren sie über ihre Rechte und Hilfsangebote.

Renate Schwarz ist als Vorsitzende der IG Sorgenkinder Merzenich und des Vereins "Miteinander und Füreinander" unermüdlich aktiv. Von ihrem selbstlosen Engagement profitieren Menschen jeden Alters, behinderte und nicht-behinderte.

Die Nörvenicher Senioren können auf Gerda Schneider zählen, nicht nur wenn sie ihnen zum Geburtstag gratuliert. Seit über einem Vierteljahrhundert ist sie vielfältig sozial engagiert, seit sechs Jahren auch im Verein Nörvenicher Tisch.

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