Urkunde an Modellkreis Düren übergeben
Von Redaktion [29.03.2012, 14.53 Uhr]

Urkundenübergabe durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (r) an Landrat Wolfgang Spelthahn und Angela Stefan. Foto: Ralph-Sondermann

Urkundenübergabe durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (r) an Landrat Wolfgang Spelthahn und Angela Stefan. Foto: Ralph-Sondermann

Im Februar war die Entscheidung gefallen, dass der Kreis Düren Modellkommune für das Projekt „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor“ sein wird. Jetzt überreichte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Urkunde zur Teilnahme an Landrat Wolfgang Spelthahn und Angela Stefan.

"Im Kreis Düren engagieren sich bereits viele Menschen und Institutionen zum Wohle von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Modellprojekts haben wir nun die Chance, die vorhandenen Unterstützungsangebote gezielt aufeinander abzustimmen und Lücken zu schließen", blickte Landrat Wolfgang Spelthahn auf die drei Projektjahre voraus, die von der Bertelsmannstiftung mit 64.000 Euro unterstützt werden.

Man wird schrittweise vorgehen und zunächst in Kreuzau starten. Dort will man die vorhandenen Hilfsangebote so miteinander verbinden, dass alle Familien die Unterstützung bekommen, die sie benötigen.

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Dabei stehen die Übergänge besonders im Blick: die Geburt, der Wechsel von Kindern in den Kindergarten, auf die Grundschule, zur weiterführenden Schule. "Übergänge sind bedeutsame Ereignisse im Lebenslauf – wir wollen gemeinsam daran arbeiten, diese oft kritischen Punkte für alle Beteiligten bestmöglich zu gestalten", erläuterte Projektkoordinatorin Angela Stefan, wo man ansetzen muss.

Durch ein geeignetes Kommunikationsnetz soll sichergestellt werden, dass die Kinder bei diesen Übergängen begleitet werden. "Wir möchten eine Kooperationskultur entwickeln, damit im Kreis Düren kein Kind mehr zurückbleibt", fasste Landrat Wolfgang Spelthahn zusammen.

In Kreuzau wird das Modellprojekt in Kürze öffentlich vorgestellt. Die dort gewonnenen Erfahrungen fließen dann in die Ausweitung des Netzwerks auf die anderen Kommunen ein.


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