Für Modellvorhaben ausgewählt

Kreis Düren wird "Kein Kind zurücklassen"
Von Redaktion [28.02.2012, 14.40 Uhr]

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, haben die Namen der 18 Städte und Kreis bekanntgegeben, die für das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor“ ausgewählt sind.

Der Kreis Düren gehört dazu, freute sich Liesel Koschorreck, die die frohe Botschaft ihrer Fraktion in der Fraktionssitzung überbrachte. Als finanzielle Förderung für den personellen und sachlichen Mehraufwand erhalten die Städte und Kreis je nach Größe zwischen maximal 32.000 und maximal 64.000 Euro.

Ziel dieses Vorhabens ist es, bereits vorhandene Maßnahmen in den Kommunen und auf Länderebene besser und gezielter zu nutzen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Ärzte oder die Polizei sollen noch systematischer zusammenarbeiten. Den Städten und Gemeinden unseres Landes soll dabei geholfen werden, mehr für die frühe Förderung unserer Kinder und für die frühe Unterstützung von Familien zu tun.

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte hierzu: „Es geht darum, die Perspektive zu wechseln und aus Sicht unserer Kinder zu handeln.“

Liesel Koschorreck, Vorsitzende des Sozial und Gesundheitsausschusses des Kreises und Dietmar Nietan, jugendpolitischer Sprecher der SPD Fraktion begrüßen die Kreisdürener Teilnahme am Modellvorhaben und unterstreichen die Notwendigkeit des systematischen Ausbaus der präventiven Jugendhilfe: „Die gesellschaftlichen Folgekosten für nicht rechtzeitig erkannte soziale und persönliche Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen sind um einiges höher, als bei einem vorsorgenden Ansatz, der uns nicht nur zukünftig teure Therapiemaßnahmen erspart, sondern auch den Betroffenen sinnvolle Lebensperspektiven erhält und eröffnet.“


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