Fünfsprachiger Gesundheitswegweiser für Migranten im Kreis Düren
Von Redaktion [27.09.2010, 07.36 Uhr]

Um das deutsche Gesundheitswesen optimal nutzen zu können, muss man seine Grundzüge kennen. Zudem muss sich der Patient dem Arzt verständlich machen können. Da Menschen mit Zuwanderungsgeschichte diese Voraussetzungen – wie eine regionale Studie zeigt - nicht unbedingt erfüllen, hat es sich eine Arbeitsgruppe der kommunalen Gesundheitskonferenz zur Aufgabe gemacht, hier Abhilfe zu schaffen. Zum einen wurden Migranten verschiedenster Herkunft, die gut Deutsch sprechen, zu Lotse ausgebildet, die ihren Landsleuten sachkundig den Weg durch das deutsche Gesundheitssystem weisen und ihnen so Angebote zugänglich machen.

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Zudem legte die Arbeitsgruppe einen Gesundheitswegweiser vor, der darüber informiert, in welchen medizinischen Einrichtungen in der Region welche Fremdsprachen gesprochen werden. Der Wegweiser berücksichtigt die englische, französische, polnische, russische und türkische Sprache. Er kann im Kreishaus Düren bei der Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz unter der Rufnummer 02421/22-2436 oder in der Stabsstelle für Migrationsangelegenheiten (02421/222150) bestellt werden. Hier ist auch die von der Arbeitsgruppe erstellte regionale Studie über die gesundheitliche Versorgung von Migranten erhältlich.


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