Künstlerdialoge und Workshop zu Schirmer in Heimbach
Von Redaktion [13.05.2010, 07.35 Uhr]

Am NRW-weiten Schirmer-Ausstellungsreigen beteiligt sich auch die Internationale Kunstakademie Heimbach als Kooperationspartner des Museums Zitadelle Jülich. Innerhalb des Projekts „Vom Rheinland in die Welt“ heißt der Akademie-Beitrag vom 16. Mai bis 31. Oktober in den Ausstellungsräumen (Hengebachstraße 48) „Auseinandersetzung“ – Künstlerdialoge zu Schirmer. Während sich die anderen Ausstellungsplätze aus historischer Sicht mit dem Schaffen des berühmten Malers befassen, präsentiert die Internationale Kunstakademie Heimbach zeitgenössische Kunst im Kontext zum Werk Schirmers.

Die Dozenten der Akademie – Otmar Alt, Andreas Bliemel, Jane Dunker, Mehmet Güler, Rolf Jahn, Maf Räderscheidt, Catharina de Rijke, Herb Schiffer, Bernhardine Schippers, Arno Schlader, Heinz Zanger und Brigitta Zeumer – setzen sich sowohl mit Werken Schirmers auseinander: mit seinen Motiven und Malorten, mit seiner Person und den Liebhabern seiner Kunst.

So kann man in der Heimbacher Ausstellung zahlreiche Kunstwerke (Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Keramik, Fotografien und neue Medien) von überregional und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern sehen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise der Kunst des spätromantischen Hauptmeisters widmen. Sie leisten damit auch einen zeitgenössischen autonomen Beitrag zur Landschaftsmalerei, denn es ging dabei nicht ums Kopieren oder Wiederholen, sondern um das Verständnis, um den Disput und die Formulierung ganz eigener Positionen in der aktuellen Kunst. So wie es zum grundsätzlichen Lehrangebot der Internationalen Kunstakademie Heimbach gehört, begegnen sich auch in dieser Ausstellung Tradition und Innovation.

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Darüber findet Das Thema romantische Kunstströmung und die Handschrift Schirmers in den entsprechenden Lehrangeboten der Kunstakademie Berücksichtigung. Ziel ist es, den Blick und Stil Schirmers zu verstehen und zu versuchen, diese dem heutigen Verständnis erhaltener, zerstörter oder gefährdeter Landschaft gegenüberzustellen. Man darf gespannt darauf sein, was eine niederländische Malerin oder eine deutsche Videokünstlerin, was ein türkischer Maler oder eine indonesische Fotografin, was ein deutscher Vertreter figürlicher Keramik oder ein englischer Künstler der Abstraktion im Erbe Schirmers entdecken konnten.

Die weit über die Region hinaus beworbene Schirmer-Ausstellung, zu der beispielsweise die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg ein volles Programm mit Seminaren und Exkursionen – auch nach Heimbach – durchführt, wird einen neuen Akzent bei der Präsentation alter Kunst setzen.

Im Anschluss an die Vorbesichtigung der findet am Sonntag, 16. Mai, um 12 Uhr in den Ausstellungsräumen der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Hengebachstraße 48, in Heimbach, werden in den Ateliers auf der Burg zwei Workshops angeboten:
„Nach der Natur zeichnen“ heißt das erste Angebot mit Dozent Karl Mebold von 13 bis 15 Uhr und die „Malerische Auseinandersetzung mit Schirmer“ mit Dozentin Maf Räderscheidt folgt von 16 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung für die Workshops ist notwendig Telefon 02446 – 80 97 00; Telefax 02446 – 80 97 030 oder via info@kunstakademie-heimbach.de. Es wird eine Kostenpauschale von 20 Euro je Workshop in bar erhoben.

Um 15 Uhr wird eine Führung mit Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder Einblicke in die Räumlichkeiten unserer Bildungs- und Ausbildungsstätte für Bildende Kunst gewähren.


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