Keine Änderungen

Plus-minus-Null im Jülicher Haushalt
Von tee [12.09.2007, 20.56 Uhr]

Der Haushalt der Stadt Jülich hat die Kommunalaufsicht ohne inhaltliche Änderungen passiert. Grundsätzlich machte der Kämmerer Andreas Prömpers klar, dass die finanziellen Verbesserungen in der Stadt durch die ungeplante Mehrausgaben kompensiert werden. So wird der strukturelle Überschuss durch das Haushaltsloch wieder „aufgefressen“. In der Grundsteuer B bleibt die Stadt Jülich erneut hinter der landesweiten Entwicklung zurück und fährt ein Minus von 50.000 Euro ein. Die Gewerbesteuer ist um 20.000 Euro gestiegen, dies sei allerdings nur eine „Momentaufnahme“, die sich monatlich ändern könne.

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Ein positiver Trend zeichnet sich bei der Einkommensteuer ab, die im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent, im 2. Quartal sogar um 60 Prozent stiegt. Geschätzte Mehreinnahmen von 30.000 Euro werden für das Stadtsäckel erwartet – bliebe es bei dem Trend könnte sich die Summe auf eine halbe Millionen Euro Mehreinnahmen steigern.

Gesunken sind die Gebühreneinnahmen. Unkalkulierbar sind derzeit die Ausgaben für die Unterbringung der Hartz-IV-Empfänger. Veranschlagt sind rund 1,4 Millionen Euro – es könnten aber auch 50.000 Euro mehr sein, wie Kämmerer Prömpers erläuterte.

Lesen Sie hierzu: Jülich: Steht bald „Tafelsilber“ zum Verkauf?

Jülicher Stadtsäckel bis Mai verschlossen


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