Feuerwerk-Festival im Brückenkopf-Park

Wenn es an Jülichs lauem Himmel blitzt und leuchtet
Von Dorothée Schenk [19.06.2007, 09.07 Uhr]

Bengalisches Feuer und Palmen am Himmel soll es zum Ferienstart am Wochenende 29./30. Juni im Brückenkopf-Park geben. Zwei Tage lang steht alles im Zeichen der Musik und malerischen Bilder am Sternenzelt über Jülich. Jürgen Wünsche, Initiator des so benannten „Festivals der Musikfeuerwerke“, erwartet hierzu rund 15.000 Besucher.

Ehe sich die Feuerräder im Stadtgarten drehen…

Ehe sich die Feuerräder im Stadtgarten drehen…

„Ein Feuerwerk ist emotional“, philosophiert Wünsche, „es muss Musik dabei sein.“ Wegen des Gefühls fand der Süddeutsche in Jülich auch im Park auch das ideale Areal für sein Vorhaben: Atmosphäre und Flair würden stimmen – die wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen. Und schließlich ist es ja im eigentlichen Sinne auch keine Premiere: Bereits zur Landesgartenschau präsentierten Wünsche und sein Team einen „Lichterzauber am Brückenkopf“.

Diesmal lassen es vier Pyrotechniker mit Unterstützung von 15 Assistenten zwischen Pop und Rock, Klassik und Film nicht nur am Himmel, sondern auch aus zweimal 15.000 Watt-Boxen krachen. Für das bunte Spektakel wird es nur gute Noten geben. Allerdings vom Band – anders als das Feuer, das nicht aus der Konserve kommt, sondern choreografisch zusammen gestellt wird. Jeweils zwei Themen werden je Abend geboten und treten in Wettbewerb miteinander: Der Freitag, 29. Juni, steht im Zeichen Klassischer Musik und Deutscher Popmusik im unmittelbaren Vergleich, am Samstag, 30. Juni, sind es Filmmusik und Englische Popmusik. Am Ende entscheiden Zuschauer und Jury, welcher Choreograph sein Thema am originellsten umgesetzt hat.

Werbung

…treten Feuerspucker und Gaukler zur Kurzweil der Gäste auf

…treten Feuerspucker und Gaukler zur Kurzweil der Gäste auf

Komplett computergesteuert werden die 1500 großkalibrigen Höhenfeuerwerksbomben und sollen dabei 3500 Effekte ausstrahlen. Damit alles auf den Punkt kommt, wird nach festen Programmierungen digital gezündet. „Da steht keiner mehr mit einer Lunte“, schmunzelt Feuerwerker Volker Schwarz. Rund zehn Minuten lang dauern die himmlischen Bilderspiele pro Vorführung.

Seit zwei Monaten bereiten sich die Pyrothechniker vor, damit zum Ohren- und Augenschmaus gedeiht, was das „Festival der Musikfeuerwerke“ verspricht. Auch am „Boden“ wird optisch aufgerüstet: Die Gastronomie stellt rund 25 weiße Pagodenzelte auf, in denen der zum Ohren- und Augen- auch Gaumenschmaus zu seinem Recht kommt. Um alles gut vorzubereiten bleibt der Park am 29./30. Juni bis 17 Uhr geschlossen. Erst dann können die Besucher strömen. Damit die Zeit bis zur ersten Zündung um 22.30 Uhr nicht zu lange wird, unterhalten Herolde und Feuerspucker im Wettstreit sowie Gaukler das Publikum. Ergänzend wird ein spezielles Kinderprogramm geboten - sowohl am Lindenrondell als auch am Stadtgarten wo im es in Jülichs lauem Himmel blitzten und leuchten wird.

Tickets gibt es im Vorverkauf via Internet oder aber ganz persönlich bei der Buchhandlung Fischer, Kölnstraße 9, Tel. 02461-93780. Die Karten kosten für Erwachsene 8 Euro zuzüglich Gebühr, für Kinder von 6 bis 14 Jahren 4 Euro plus Gebühr. An der Abendkasse zahlen Erwachsene 11, Kinder 6 Euro. Dauerkartenbesitzer erhalten für 5 Euro ihre Karten - das gilt auch für Kinder, die Begleitkarten haben, allerdings ausschließlich an der Abendkasse. Vor ausverkauftem „Haus“ müssen die Gäste keine Sorge haben, heißt es von der Agentur: Der gesamte Stadtgartenbereich ist geöffnet und bis zum Feuerwerkbeginn läuft das Programm auch am Eingang Lindenrondell.

Angst vor „schlecht-Wetter“ hat der Profi Jürgen Wünsche übrigens nicht. Seinen Erfahrungen nach kommen Fans des Feuerwerks auch im August mit der Winterjacke, wenn es sein muss…

Das Rahmenprogramm


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung