Aus dem Ausschuss

Jülicher Schüler kommen nicht mehr "auf Tour"
Von Redaktion [15.09.2014, 18.34 Uhr]

Mit Perspektiven für Arbeit, Beruf, Freundschaft, Lebensplanung, Sexualität und Geschlechterrollen beschäftigten sich Jugendlichen im Parcour "komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“" seit 2007. Nachdem das Angebot anfänglich kostenfrei war, war ab 2008 teilten sich drei Bundeseinrichtungen die Finanzierung - Jülich brachten seinen Anteil in so genannten unbaren Leistungen auf. Jetzt soll die Stadt 15.000 Euro selbst aufbringen.

Damit steht das Projekt vor dem "Aus", wie im Bericht der Verwaltung nachzulesen ist.Die Bundesagentur Nürnberg hat die bisherige Finanzierung gestoppt. Damit ist nicht nur die Hälfte der Projektkosten von 30.000 Euro aufzubringen, sondern zusätzlich die bisherigen Kosten wie Raummiete, Verpflegung etc.

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Bislang profitierten rund 2.500 Schülerinnen und Schüler von dem Erlebnisparcours. Noch im März wurden mit dem Büro "Sinus", das den Parcour ausrichtet, eine Neuauflage vereinbart. Sechs Schulen hatten sich bereits verbindlich mit 314 Schülern angemeldet.

Um das bewährte Konzept doch noch für die Siebtklässler in der Region anbieten zu können, hat das Amt für Familie, Generationen und Integration verschiedene Alternativen überlegt. Bislang ergebnislos: Die Suche nach Sponsoren war erfolglos; vom Kreis Düren ist keine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Möglich wäre es nach Ansicht des Jülicher ein eigenes regionales Konzept zu entwickeln, das vom gesamten Kreis Düren genutzt werden könnte und damit auch Kosten sparen. Kooperationspartner und Schulen haben ihre Bereitschaft für eine Beteiligung signalisiert. Zu klären ist unter anderem, ob die Agentur für Arbeit Düren, ihren 50%igen Zuschuss auch für die Entwicklung eines eigenen Angebotes bereitstellen würde und ob der Parcours mustergeschützt ist, desweiteren Lagermöglichkeiten, Transport und Pflege des Parcours.

Lesen Sie hierzu: Jülich: Schüler erforschen mit Futuro ihre Zukunft


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