Unterstützung für Initiative zum Abtransport der Brennelemente
Von Josef Wirtz , MdL (CDU) [05.07.2014, 12.23 Uhr]

Zur Anordnung des NRW-Wirtschaftsministers die Brennelemente aus dem Zwischenlager im Forschungszentrum Jülich zu entfernen erklärt der Jülicher Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (CDU):

Leider hat die rot-grüne Landesregierung in dieser Problematik bis heute nur grüne Symbolpolitik betrieben, wodurch vier Jahre wertvolle Zeit verstrichen sind. Weil das Zwischenlager in Jülich den Nachweis der Erdbebensicherheit nach den aktuellen Anforderungen nicht erbringen kann, musste der für die Atomaufsicht zuständige Minister, Garrelt Duin (SPD), nun die Notbremse ziehen und Fakten schaffen, in dem er den Abtransport der Brennelemente anordnete. Die Sicherheitsstandards, welche dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen, sind im bestehenden Jülicher Zwischenlager nicht zu erreichen. Er bestätigte damit die Haltung der CDU, die seit 2008 einen Abtransport des radioaktiven Materials für nötig und sinnvoll gehalten hat.

Werbung

Auch ein Neubau des Zwischenlagers am Standort Jülich ist schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich, da für Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme mindestens 10 Jahre Zeit notwendig wären. Übrig bleibt nur die Möglichkeit des Abtransports in eine modernere Aufbewahrungsstätte.

Insbesondere die Grünen müssen in dieser Frage nun endlich auch Verantwortung für die Lösung des Problems übernehmen und dürfen sich nicht länger hinter ideologischen Hirngespinsten verstecken.

Die CDU unterstützt deshalb die Initiative zum Transport der Brennelemente an einen Standort, der den notwendigen Anforderungen nach aktuellstem Stand von Sicherheit und Technik entspricht. Gleichzeitig fordern wir die Regierungsfraktionen auf, diese Option ebenfalls mitzutragen.

Zurück zum Artikel


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2019 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung