Friedliche Demonstration

Jülich: 400facher friedlicher Protest gegen Atomprofite
Von Redaktion [09.03.2014, 11.22 Uhr]

Friedlich verlief die Demonstration mit rund 400 Teilnehmern in Jülich.

Friedlich verlief die Demonstration mit rund 400 Teilnehmern in Jülich.

Einmal rund ums Forschungszentrum Jülich zog am gestrigen Samstag, 8. März, der Fahrradcorso, zu dem der Attac Inde-Rur unter dem Motto „Atomprofite – Nein Danke“ anlässlich des Gedenktages der Atomkatastrophe von Fukushima vor drei Jahren aufgerufen hatte. Die 70 Radler trafen gegen Mittag zur Kundgebung am Walramplatz ein und zogen anschließend im Tross von 400 Teilnehmern durch Jülich. Eine insgesamt friedliche Veranstaltung, wie die Polizei meldete.

Die Fahrraddemonstranten hatten sich an der Haltestelle der Rurtalbahn nahe des Forschungszentrums Jülich gesammelt und ließen in Höhe des Haupteinganges absprachegemäß cirka 150 Luftballons aufsteigen. Anschließend fuhren die Teilnehmer über Waldwege außerhalb des FZ Jülich einmal um dieses Gelände herum.

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In Absprache mit der Polizei wurde die ursprünglich geplante Weiterfahrt über die L 253 in Richtung Jülicher Innenstadt wegen hohen Verkehrsaufkommens geändert. Über die Alte Dürener Straße fuhren die Demonstranten in Richtung Walramplatz, wo sie gegen 13.20 Uhr eintraf und an der zentralen Kundgebung teilnahm. Der Fahrradkorso verlief friedlich.

Gegen 14.20 Uhr, setzten sich rund 380 Teilnehmer des Bündnisses STOP Westcastor nach einer
Auftaktkundgebung auf dem Walramplatz in Jülich durch die City in Richtung Schlossplatz in Bewegung. Hier folgte die Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen unter anderem von Dr. Rainer Moormann, der Studie eine Studie veröffentlicht hatte, wonach der Reaktor jahrelang mit viel zu hoher Temperatur betrieben worden sei. Der Kernenergie-Experten war jahrelang in Jülich in der Sicherheitsforschung tätig.


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