Jülicher Spielplätze auf Glanz gebracht
Von Redaktion [06.07.2013, 08.03 Uhr]

Bereits im Frühjahr wurden auf vier städtischen Spielplätzen in Jülich, Koslar und Stetternich neue Geräte für insgesamt 80.000 € aufgebaut. An der Friedrich-Ebert-Straße konnte die neue Dschungelanlage dank der Initiative des Anwohners Christian Becker mit einem großen Kinderfest eingeweiht werden. Inzwischen heißt es aber auf allen Plätze: Auf die Spiele, fertig, los…Die Stadt hofft, dass viele Kinder und Familien sich in den Ferien auf Entdeckungstour begeben.

Bachfeldstraße: Kreatives Burgdesign im Stile der Biber

Bachfeldstraße: Kreatives Burgdesign im Stile der Biber

„Das macht Spaß hier zu spielen“ Michelle und Christian stehen mit den anderen Kindern vor dem neuen Spielgerät an der Bachfeldstraße in Stetternich. Der Name ist Programm: als hätten die Biber selbst das Klettergerüst für die Kinder entworfen und aus massivem Holzlatten wie zufällig zusammen gezimmert. Die Biberburg weckt den Wunsch zu klettern, balancieren und rutschen. Und die echten Biber sind auch wirklich nicht weit weg, weiß Ortsvorsteher Rolf Berns.

Unten am Ellbach wurden wieder welche gesichtet. Er ist heute ein gern gesehener Spielpartner für die Kinder und bewundert ihre Kletterkünste. Seit das neue Klettergerüst auf dem Spielplatz steht, ist hier immer etwas los. Gerade für zugezogene Familien ist der Spielplatz ein Treffpunkt, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Der abwechslungsreiche Platz bietet Sonnen- und Schattenplätze und eignet sich auch gut als Ziel für Fahrradtouren und Picknicks, wie die anwesenden Mütter berichten.

An der Kopernikusstraße wurde der Spielplatz mit einem Klettergerüst passend zu den bereits vorhandenen Geräten ausgestattet. Auf der einen Seite geht’s den Klettersteig hinauf, über die Hangelbrücke auf den Rutschturm. Aus luftiger Höhe geht’s dann in Windeseile die Stahlrutsche hinunter. Und an der anderen Seite wieder hinauf. Ortsvorstehen Peter Schmitz ist so begeistert von dem Spielgerät, dass er gleich selbst hinauf steigt und mit den Kindern der Spielstube Berliner Straße vom Sozialdienst kath. Frauen um die Wette winkt.

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Kopernikusstraße: Auf dem Spielplatz funktioniert Integration von ganz alleine.

Kopernikusstraße: Auf dem Spielplatz funktioniert Integration von ganz alleine.

Im Nordviertel wohnen viele Kinder aus verschiedenen Nationen, die sich gerne auf dem Spielplatz treffen. Der Ortsvorsteher weiß, dass sich dort fast von alleine Integration vollzieht. Er freut sich darüber, dass die Kinder mit dem Spielplatz einen attraktiven Ort zum Spielen haben.

Im Ortsteil Koslar wurde der Spielplatz an der Kreisbahnstraße erweitert. Auch hier stehen Balancieren, Hangeln und Klettern bei den anwohnenden Kindern hoch im Kurs. Der Spielplatz verfügt über ein abwechslungsreiches Gelände und das neue Klettergerüst lädt gerade die älteren Kinder zum Spielen ein. „Mann über Bord“ rufen sich die Kinder beim Such- und Fangspiel kreuz und quer über das Klettergerüst zu.

Ortsvorsteher Peter Wagner weiß, dass die Kinder nach der Schule häufig einen Abstecher auf den Spielplatz machen. Er hat selbst schon als Kind auf dem ältesten Spielplatz in Koslar gespielt und freut sich sehr, dass der Spielplatz durch das Spielgerät neuen Zulauf erhält. Der Spielplatz an der Kreisbahnstraße ist zu Recht der Hauptspielpunkt im Ort, da das Gelände gut erreichbar ist und reichlich Platz für Ballspiele und Picknicks bietet.

Informationen zu den Spielplätzen hält das Amt für Familie, Generationen und Integration unter 02461-63411 bereit und nimmt gerne Anregungen oder Fragen entgegen.


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