Jülicher "Atomkugeln" in die USA?
Von tee [25.04.2013, 20.14 Uhr]

Als Redner hatte die Jülicher CDU den Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel zur Mitgliederversammlung geladen. Neben der Ankündigung einer 30-Millionen-Investition in den Medizincampus im Forschungszentrum war die Endlagerung der dortigen Altlasten in Form der AVR-Brennelemente-Kugeln die Überraschung: Mit der US-Regierung sei man darüber in Verhandlungen.

Die Genehmigung für die Lagerung der AVR-Reaktorkugeln an, die am 30. Juni auslaufen würden. Hier würde ein Antrag an den Strahlenschutz gestellt, den Transport ruhend zu stellen und auf weitere drei Jahre Ruhezeit zu beantragen.

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In Übereinstimmung mit Land und Bund werde mit der US-Regierung verhandelt, dass sie die AVR-Brennelemente-Kugeln an den Ursprungsort zurücktransportiert würden. Bis Jahresende sei eine Antwort zu erwarten. Parallel würde eine Umweltverträglichkeitsprüfung für ein neues Zwischenlager mit Land und Bund diskutiert. Daran würde man sehen, dass alle Aspekte sachlich geprüft würden.

Investiert würde außerdem in den Standort Jülich. 30 Millionen Euro flössen in einen Medizincampus im Forschungszentrum Jülich, das sich vor allem der Erforschung von Hirnerkrankungen widmen werde. Seinen Parteigenossen führte er als Erfolg der CDU auch vor Augen, dass 800 qualifizierte Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren in Jülich geschaffen worden seien. Darüber hinaus werde die Solarenergie gestärkt, so könne Jülich sich künftig, meinte der Staatssekretär für Forschung und Bildung augenzwinkernd, auch „Solar-City“ nennen.


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