13. Regionalwettbewerb "Jugend forscht – Schüler experimentieren"

Jülich: Dünen, die an Lego wachsen
Von Redaktion [24.02.2013, 12.40 Uhr]

So viele Jung-Forscher haben sich noch nie am Wettbewerb beteiligt

So viele Jung-Forscher haben sich noch nie am Wettbewerb beteiligt

So viele waren es noch nie: Beim inzwischen 13. Regionalwettbewerb "Jugend forscht – Schüler experimentieren" im Forschungszentrum Jülich traten 90 junge Forscherinnen und Forscher an und präsentierten 44 spannende Projekte. Für zehn von ihnen geht es jetzt weiter. Sie qualifizierten sich für den Landeswettbewerb NRW, den die Bayer AG in Leverkusen vom 18. bis 20. März 2013 für "Jugend forscht" und die RWE Deutschland AG am 26. und 27. April in Essen für "Schüler experimentieren" ausrichten. Den Abschluss des diesjährigen Wettbewerbs bildet das Bundesfinale vom 30. Mai bis 2. Juni in Leverkusen.

"Wir freuen uns sehr, dass das Forschungszentrum auch in diesem Jahr wieder den Regionalwettbewerb ausrichten durfte", sagte Prof. Harald Bolt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich. "Es ist uns ein Anliegen, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Wissenschaft zu fördern. Ich bin beeindruckt, wie kreativ Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaften und Technik einsetzen, um unsere Welt besser zu verstehen."

Der forschende Nachwuchs kam in diesem Jahr von Schulen aus Jülich, Aachen und Köln. Im Foyer des Großen Hörsaals stellten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Arbeiten aus den Themenbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik vor. Die Jury unter Regionalwettbewerbsleiter Werner Decker vergab in diesem Jahr erste Plätze in Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik – vier für "Schüler experimentieren", einen für "Jugend forscht".

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Henrike Wille und Jouline Grabbe vom Gymnasium Haus Overbach gingen in aufwändigen Versuchen der Frage auf den Grund, wie man Kamille und Löwenzahn im Garten erhalten kann – oder wieder los wird. Ein Tipp für diejenigen Gartenbesitzer, die von zuviel Löwenzahn geplagt sind: Mähen bringt nichts, Stechen hilft. Zum Bereich Biologie gehört auch die Arbeit, die Matthias Schürmann, Mathis Jörrens und Dominik Henßen von der Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar vorstellten. Sie untersuchten, in welcher Flüssigkeit Schnittblumen länger frisch bleiben. Ergebnis: Sprite liegt vor Cola und Traubenzucker.

Mit einem Fön, Legosteinen und ganz viel Sand zeigten Matthias Hilger und Veit Köhler von der Domsingschule Aachen in einem eindrucksvollen Experiment, wie in der Natur Dünen wachsen. Ein Hingucker auch das Projekt von Finja Backhaus von der Viktoriaschule Aachen: Das Bild "Fibonacci meets Pythagoras" von Eugen Jost brachte sie auf die Idee, mithilfe des Computerprogramms GeoGebra aus besonderen Zahlenreihen sogenannte Schneckenbilder zu gestalten und zu untersuchen.

Kaffee- und Teetrinker kennen das Problem: Heißgetränke sind zu lange zu heiß zum Trinken, und die richtige Temperatur wird zu kurz gehalten. Maike Wehmeier und Vera Waffenschmidt von der Viktoriaschule Aachen fanden im Wettbewerb "Jugend forscht" eine Lösung: Kleine Päckchen mit Cetylalkohol, Lanette 16, im Teeglas sorgen dafür, dass die Trinktemperatur schneller erreicht und länger gehalten wird.

Die Gewinner


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