Jülich: Wegen Bombenentschärfung Räumung bis 11 Uhr
Von Redaktion [10.04.2012, 10.55 Uhr]

Wegen der Entschärfung einer 20-Zentner-Luftmine im Jülicher Nordviertel muss der Bereich bis 11 Uhr Uhr menschenleer sein. Darauf weist die Stadt hin. Mitarbeiter der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Bauhofs, der Polizei und der Hilfsdienste sorgen gemeinsam für die Durchsetzung der Evakuierung. Den Anweisungen dieser Ordnungskräfte ist daher unbedingt Folge zu leisten.

Da die Evakuierung voraussichtlich nur einige Stunden betragen wird, bittet die Verwaltung alle Betroffenen nur das Notwendigste (z.B. Haus-/Wohnungstürschlüssel, Personalausweis, witterungsabhängige Garderobe, Medikamente, persönliche Bedarfsartikel) mitzunehmen. Auch wird darauf aufmerksam gemacht, dass Haustiere für die Zeit der Abwesenheit entsprechend zu versorgen sind. Nach dem Verlassen der Wohnungen wird darum gebeten, sich zu vergewissern, ob auch die Nachbarn den Evakuierungsaufruf wahrgenommen haben.

Für diejenigen, die nicht selbständig zum Schulzentrum gelangen zu können, steht ab 9 Uhr in folgenden Straßen regelmäßig ein Beförderungsmittel zur Verfügung:
Parkplatz Breslauer Straße (neben dem Krankenhaus); Parkplatz Ginsterweg/Jan-van-Werth-Straße; Kreuzung Linnicher Str./Berliner Str.; Kreuzung Gutenbergstr./Nordstr.

Die Verwaltung bittet ferner darum, dass sich alle von der Evakuierung betroffenen Personen, die gehbehindert oder krankheitsbedingt bettlägerig sind, schnellstmöglich unter folgenden Tel-Nr.: 02461-63 477 / 02461-63 355 / 02461-63 300 bei der Verwaltung melden, um eine individuelle Transportmöglichkeit zu organisieren.

Nach erfolgter Entschärfung wird das Einsatzpersonal den Sperrbereich wieder freigeben (Information auch durch Lautsprecherdurchsagen und Radio). Nach der Freigabe darf dieser Bereich wieder betreten und befahren werden.
Die betroffenen Straßenzüge

Die Verwaltung weist auf folgende zusätzlichen Einschränkungen hin:
Während des Evakuierungszeitraums sind auf dem Kommunalfriedhof keine Beerdigungen möglich. Da auch einige landwirtschaftlich genutzten Parzellen im Sperrbereich liegen, sind während des Evakuierungszeitraums Arbeiten in diesem Bereich nicht möglich.

Werbung

Mobile Leitstelle am Rathaus

In der Kartäuserstraße (neben dem Neuen Rathaus) wird am 11. April eine mobile Leistelle der Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet werden. Aufgrund dessen wird dieser Bereich (Kreuzung Kartäuserstraße/Große Rurstraße bis Promenade) für den Verkehr gesperrt.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung und Verständnis gebeten.

Außerdem weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Jülich am 11. April bei den erforderlichen Evakuierungsarbeiten helfen.

Deshalb findet an diesem Tag nur ein eingeschränkter Dienstbetrieb (Notdienst im Standesamt/Einwohnermeldeamt) im Rathaus statt.

Verlegung der Notfallklinik

Aufgrund der Evakuierung wird die Notfallklinik am Mittwoch, 11. April, ab 13 Uhr in die Praxis Dohr, Poststraße 18, Jülich, verlegt. Sobald die Luftmine entschärft und die Evakuierung aufgehoben wird, wird die Notfallklinik wieder in die Kurfürstenstraße zurückkehren. Die Notfallklinik ist erreichbar unter Tel.: 02461-620 300.


Jugendheim öffnet für die evakuierten Jugendlichen

Die von der Evakuierung betroffenen Jugendlichen können am 11. April das Jugendheim der Stadt Jülich aufsuchen. Es wird ab 10 Uhr geöffnet sein.


Rurtalbahn fährt nur eingeschränkt

Aufgrund der Entschärfung der Luftmine wird die Rurtalbahn den Bahnhof Jülich-Nord (Nordviertel) am 11. April nicht anfahren. Ab 14 Uhr wird der Bahnverkehr Jülich – Linnich – Jülich bis zur Entschärfung der Bombe ganz eingestellt.

Zum Artikel 6500 Jülicher müssen aus ihren Häuser


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright