Ausgeparkt
Von Dorothée Schenk [27.09.2007, 09.50 Uhr]

Worum geht es eigentlich? Männergespräche über Mobilität oder Kundenfreundlichkeit oder um politisches Kalkül? Hanebüchen ist die Diskussion um die Parkscheiben-Pflicht am einkaufsfreundlichen Samstag in der Jülicher Innenstadt.

Ursprünglich war von der Verwaltung in Person von Bürgermeister Heinrich Stommel eine Gebührenordnung vorgeschlagen worden, die der Stadt Mehreinnahmen von 70.000 Euro pro Jahr sichern sollte. Ursächlich dafür ist das Haushaltssicherungskonzept, dass derartige Forderungen bedingt. Inzwischen ist mit Augenwischerei wieder eine „quasi“ Nullrechnung daraus geworden.

Ein Grund hierfür ist die Unbenutzbarkeit des Parkdecks Zitadelle, weshalb das neue, frisch beschlossene Parkkonzept frühestens Mitte 2008 greifen wird. Ein weiterer Grund ist, dass die Parkscheibenpflicht samstags auf drei Stunden statt ursprünglich geforderten zwei Stunden heraufgesetzt wird. Damit ist der Grundsatz des frei Parkens im Grunde in Jülich gegeben.

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Ehrlicherweise sollten auch die Kaufleute einräumen, dass ein Stadtbummel und Marktbesuch in der historischen Festungsstadt inklusive Café-Besuch drei Stunden sicher in den seltensten Fällen überschreiten dürfte. Großeinkäufer bevorzugen ohnehin die Supermarktketten vor den Toren der Stadt mit reichlich Parkplatzangebot.

Verwirrung bei Kunden aus der Region ist bei dieser Regelung ebenfalls nicht zu befürchten. Wenn Besucher in der schönen Einkaufsstadt ausbleiben könnte das andere Gründe haben: Schlechte Visitenkarten in Form von verwilderten Stadtzufahrten und eine auffällig wachsende Zahl von Abfällen auf Straßen und Plätzen in der Stadt. Aber auch das sind keine wirklich neuen Themen.

Lesen Sie Neues Jülicher Parkkonzept greift nicht vor Mitte 2008


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