Zwei Vereine für Weltmusik
Von Redaktion [15.04.2010, 15.03 Uhr]

Zum ersten Mal bietet der Jülicher Kulturbahnhof ein „Weltmusik“ Konzert an. Gemeinsam mit dem Linnicher Verein „Kultur ohne Grenzen“ soll die neue Reihe unter dem Titel „Weltmusik“ etabliert werden. Den Auftakt zu dieser musikalischen „Weltreise“ bestreitet Ofer Golany aus Jerusalem/ Israel.

Ofer Golany ist musizierender Nomade, ein moderner Troubadour und israelischer Friedensaktivist. Sein Gepäck ist die Gitarre. Mit seinem immensen musikalischen Repertoire transportiert er gleichzeitig künstlerisch, spirituell und politisch seine Wünsche für Israel, Palästina und die ganze Welt.

Golany, der ganz konkrete politische Ideen vertritt, findet im All Nation´s Café in Jerusalem regelmäßig ein Podium. Seine Forderungen nach einem Recht auf Kriegsdienstverweigerung führten zum Boykott seines Albums „AlterNativa“ durch einen israelischen Armeesender.

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Ofer selbst nennt seine Musik Klezbop, eine Collage aus jüdischer Klezmer Musik durchsetzt mit osteuropäischem Ska, Zappa und Phrasen wie in Charlie Parkers Bebop.

An seiner Seite der Violinist Alexander Meyen aus Köln mit jüdischen Wurzeln, ein studierter Jazzmusiker, der es nicht scheut die Musik von Golany teils virtuos, teils auch gewagt experimentell mit Violine und Midi Viola zu begleiten.

Das Konzert findet in der Kneipe vom Kulturbahnhof statt. Einlass ist um 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Das nächste Konzert in der Weltmusik Reihe findet am Sonntag, 6. Juni, um 18 Uhr mit Govinda Schlegel & Arup Sen Gupta aus Indien statt.

Weitere Informationen unter: www.kuba-juelich.de


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