THW Jülich hat neues Einsatzfahrzeug
Von Redaktion [27.06.2009, 08.31 Uhr]

„Im Krisenfall ist Kommunikation alles“, mit diesen Worten drückte Thomas Rachel MdB seine Freude über den Fahrzeugzuwachs beim THW Ortsverband Jülich aus. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Landrat Wolfgang Spelthahn besuchte der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung die Jülicher Helfer. Anlass des Besuches war die Inbetriebnahme eines neuen Einsatzfahrzeuges, das speziell für die Führung von THW Einheiten in Großschadenslagen mit Kommunikationsmitteln ausgestattet ist. Für die Beschaffung und Stationierung des Fahrzeuges am Jülicher Standort hatten sich die beiden Parlamentarier maßgeblich eingesetzt.

Das Fahrzeug vom Typ FüKomKW dient im Einsatzfall als mobile Kommunikationszentrale während in dem, zum Gespann gehörenden Anhänger, die Stabsarbeit stattfindet. Das etwa 360.000 Euro teure Einsatzfahrzeug ist seit März in Jülich stationiert und eine bundesweite Seltenheit.

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Josef Wirtz, der das Treffen federführend organisiert hatte, betonte den hohen Stellenwert des Ehrenamts. „Ohne Ehrenamt wäre Deutschland ein Stück ärmer“, lobte Josef Wirtz das Engagement der freiwilligen Helfer. „Die richtigen Informationen entscheiden über die Rettung unserer Mitbürger“, erklärte Thomas Rachel die Relevanz dieser Einheit im THW. Zugleich nutzte er die Gelegenheit mit dem Landesbeauftragten des Technischen Hilfswerks in NRW Dr. Ingo Schliwienski über das neue THW Gesetz zu reden, welches derzeit im Deutschen Bundestag beraten wird und das eine rechtliche Aufwertung der THW Helfer vorsieht.

Landrat Wolfgang Spelthahn sprach sich für ein gemeinsames Treffen der Führungsexperten des THWs und der Feuerwehr aus. „Mit diesem Fahrzeug wird der Kreis Düren ein Stück mehr sicherer“, freut sich der Christdemokrat.


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