Der Kunstverein Jülich präsentiert Willy Heyer

Spiel zwischen Chaos und Ordnung
Von Redaktion [29.05.2009, 08.31 Uhr]

„Zum Fragen gehört das Gehen“ mit Malerei und Graphik von Willy Heyer ist die neue Ausstellung des Jülicher Kunstvereins, die am Freitag, 5. Juni, um 19.30 Uhr im Hexenturm eröffnet wird. Der 1957 geborene Künstler besuchte die Fachschule für Drucktechnik und lebt und arbeitet in Willich.

Gezeigt werden abstrakte Linoldrucke wie auch Malerei. In beiden Techniken arbeitet er farb- und formreduziert, beschränkt sich meist auf Schwarz und Grautöne auf mattweiß grundierter Fläche. Linien deuten Bewegung, Wege an, die abreißen, unvollständig bleiben oder neu ansetzen. Vielfach setzt er diesen Linien geschlossene geometrische Flächen gegenüber, die in ihrer Klarheit einen spannungsvollen Kontrast zur Dynamik der Linien bilden.

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Das Spiel zwischen Chaos und Ordnung macht den Reiz der Werke Heyers aus. Mal trifft explodierende Farbe, die sich scheinbar unkontrolliert nach allen Seiten ausdehnt, auf Quaderformen, mal durchbricht ein mysteriöses Zeichen die wohlbekannte Struktur einer Zeitungsseite. Die Bildsprache ist beherrscht und streng und erinnert an enigmatische Kalligraphie.

Die Werke können besichtigt werden freitags von 15 – 18 Uhr, samstags/sonntags von 11-18 Uhr. Zusätzlich bietet der Verein auf Anregung der Mitgliederversammlung „ die lange Nacht der Kunst“ am Samstag, 27. Juni, ab 20 Uhr, in der man sich bei einem Glas Wein nicht nur über die Ausstellung austauschen kann und die musikalisch von Virginia Lisken begleitet wird. Letzter Tag der Ausstellung : Sonntag, 28.Juni.


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