Jülicher Geschichtsverein 1923 ist Gastgeber

"Zu Gast in..." St. Martinus Linnich
Von Redaktion [23.05.2009, 08.20 Uhr]

Dem „Antwerpener Manierismus" widmet sich der Jülicher Geschichtsverein 1923 in seiner Reihe "Zu Gast in..." am Mittwoch, 27. Mai. Ziel sind die drei Antwerpener Altäre in der Kirche St. Martinus in Linnich.

Dr. Maria Krämer lädt zum kunstkulturhistorischen Vergleich der Altäre ein. Besonders die Flügelmalereien des Hochaltars sind ein herausragendes Beispiel für die Malkunst in Antwerpen um 1520. Der „Antwerpener Manierismus" ist das letzte Experiment in der Kunstgeschichte des Späten Mittelalters nach den so genannten Flämischen Primitiven. Die Forschungen zu diesem Thema sind durch Sammlung von Einzelstudien von Altären in den letzten Jahren vorangetrieben worden.

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Die weitere Betrachtung von Katharinenaltar und Kreuzaltar in Linnich und vom Antwerpener Altar in Aldenhoven werden den Blick für Meisterarbeiten und Werkstattmalereien schärfen und Qualitäten einschätzen lernen. Die Fahrt nach Aldenhoven findet für zusätzlich Interessierte anschließend an die Linnicher Führung statt.

Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Kirche in Linnich.


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