Baseballer der Jülich Dukes Tabellenführer
Von Redaktion [09.05.2009, 08.18 Uhr]

Am zurückliegenden Samstag erwarten die Jülich Dukes daher auch mit Spannung die „Wind-hunde“ aus Aachen zum ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison auf dem „Dukes Field“ in Jülich-Barmen. Der Baseballgott hatte es wettertechnisch gut mit den Herzogblauen gemeint: Bei frühsommerlichen Temperaturen trübte kaum ein Wölkchen den Jülicher Sonnenschein.

Das Spiel begann aus Jülicher Sicht bereits recht vielversprechend: Im ersten Inning dominierte der junge Jülicher Startwerfer („Pitcher“) Pascal Caspers die Aachener Schlagmänner („Bat-ter“) nahezu nach Belieben und ließ keinen Läufer der Aachener über das erste Schlagmal („Base“) hinauskommen. Wie im ersten Saisonspiel überzeugte Caspers hierbei erneut mit einem Mix aus schnellen und trickreichen Würfen, denen die Aachener Offensive wenig entge-gen zu setzen hatte.

Die Dukes hingegen gewohnten sich schnell an die zielgenauen, jedoch wenig abwechslungsrei-chen Würfe des Aachener Startwerfers Robert Beckmann und konnten in ihrem Offensivdurch-gang zwei Läufer nach Hause bringen.

Trotz oder vielleicht wegen der frühen 2:0-Führung flachte die Partie im zweiten Durchgang („Inning“) etwas ab. Weder die Aachener noch die Jülicher konnten Läufer nennenswert auf die Bases bringen.

Im dritten Inning hingegen demonstrierten die Herzöglichen den vielen Zuschauern ihre Stärke: Nachdem man erneut die Greyhounds unverrichteter Dinge wieder auf die Bank zurückschicken konnte, ließen die Dukes ein Angriffsfeuerwerk los und konnten einen erfolgreichen Schlag („Hit“) nach dem anderen erzielen. Nach insgesamt neun Hits (!) für die Jülicher lagen die Aachener bereits zu diesem Zeitpunkt fast uneinholbar 9:0 zurück.

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Zu Beginn des vierten Durchgangs betrat ein alter Bekannter der Dukes den Wurfhügel („Mound“) für die Aachener Gäste: Torsten Bolz spielte selbst über viele Jahre in der blauen Uniform der Jülicher.

Bolz, der sicher zu den stärksten Pitchern der Liga gehört, ließ den Jülicher Angreifern auch zunächst kaum eine Chance. Mit drei „Strike Outs“ (Fehlversuche am Schlag) beendete er den bislang kürzesten Offensivdurchgang der Gastgeber. Doch auch den Aachener gelang nichts Zählbares.

Im fünften Inning kamen die Dukes besser mit Würfen des Ex-Jülichers zurecht und konnten auf 12:0 erhöhen.

Den Sieg klarmachen konnten die Gastgeber schließlich im sechsten Durchgang, als – nachdem die Greyhounds zuvor nach einem spektakulären Angriffsspielzug ihren einzigen Punkt erzielen hatten – eine Reihe guter Schläge der Jülicher Batter den Spielstand auf 16:1 erhöhten. Bei die-sem theoretisch uneinholbaren Spielstand greift eine sogenannte „Gnadenregel“ („Mercy Ru-le“), bei dem das Spiel zugunsten der führenden Mannschaft vorzeitig abgebrochen wird.

Stark präsentierte sich während des gesamten Spiels der Jülicher Neuzugang Rafael Velásquez. Der Guatemalteke wohnt und arbeitet in Aachen und stieß erst am zurückliegenden Donnerstag zu den Herzögen.

Nach dem zweiten Sieg in dieser Saison führen die Dukes nun unangefochten die Tabelle der Landesliga I an. Die Mannschaft kann das nächste Spiel daher kaum erwarten.

Langes Warten ist allerdings auch gar nicht erforderlich: Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Sonntag, den 10. Mai, ab 15:00 Uhr gegen die Wesseling Vermins statt. Spiel-ort ist dann wieder das Dukes Field an der Seestraße in Jülich-Barmen.

Die Vermins sind bereits alte Bekannte der Dukes, gegen die man sich in den vergangenen Jah-ren packende Partien lieferte. Für gute Stimmung am Platz ist daher gesorgt. Interessierte aller Altersklassen sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist – natürlich – frei.


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