"13" als Glückszahl für die Jülicher Jazznacht
Von Redaktion [05.05.2009, 00.09 Uhr]

Manfred Leuchter, Aachener Akkordeonspieler und Kultproduzent.

Manfred Leuchter, Aachener Akkordeonspieler und Kultproduzent.

„Hier treffen sich musikalische Welten nicht nur im Vorübergehen, hier wird ein neues musikalisches Universum geschaffen“, resümierte „Professor Bop“ Götz Alsmann zur neuen CD „Zina“ von Manfred Leuchter, Aachener Akkordeonspieler und Kultproduzent. Vielleicht bringt der Öcher einen Funken davon mit auf die 13. Jülicher Jazznacht, die am Samstag, 9. Mai, auf vier Bühnen in der Zitadelle erklingt.

Immerhin erklimmt Leuchter mit seinen langjährigen Weggenossen Antoine Pütz (Akustikbass) und Steffen Thormählen (Schlagzeug) sowie Sebastian Pottmeier (Saxophon) gegen 21 Uhr die Bühne im PZ. „Hier wird orientalisch gewürzt – mit viel Sachkenntnis und großer Liebe zur Musik“, meint Alsmann, „hier passt sich das Akkordeon Leuchters behutsam dem östlichen Klangspektrum an, ohne die eigene Tradition der europäischen Akkordeonmusik und des Akkordeon-Jazz wegzuleugnen.“ Modern Jazz aus Berlin mit „Inner Shape“ (19.30 Uhr) und „Joy of Gospel“ aus Langerwehe unter Leitung des bekannten Gospelpianisten Nikolaus Schlenker aus Troisdorf (23 Uhr).

„Joy of Gospel“ geben auch ab 19 Uhr in der Schlosskapelle den konzertanten Startschuss des Festivals, nachdem zuvor Marcell Perse, Leiter des Städtischen Museums, ab 18 Uhr auf einer musikalische Wanderung mit Interessenten Plätze in der Zitadelle erkundet hat, die sonst nur selten zugänglich sind. Zudem stehen in der Schlosskapelle World Jazz mit „Ahoar“ (20 Uhr) und das Stefan Michalke Quartett (21.45 Uhr) auf dem Programm. „Ahoar“ ist eine Formation zweier irakischer Konzertmusiker, eines belgischen Jazzpianisten und eines Jazzkontrabassisten aus Deutschland. Dieses Klangexperiment kombiniert klassische irakische Maqam-Musik, eine uralte überlieferte Gesangsform, mit lyrischen Jazzklängen. Der vielseitige und versierte Kölner Pianist Stefan Michalke, kreativer Allrounder in ungezählten Projekten, präsentiert sich diesmal mit Iris Kutsch (Querflöte), Tom Lorenz (Vibraphon) und Manni Hilgers (Bass).

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Susan Weinert "bespielt" das Magazin

Susan Weinert "bespielt" das Magazin

Im Magazin sind derweil mit dem Susan Weinert Duo (20.30 Uhr) und den „Jazz Pistols“ (23 Uhr) meisterliche Gitarrenklänge angesagt. Mit ihrem kraftvollen Spiel, ihrer virtuosen Technik und ihren anspruchsvollen innovativen Kompositionen auf sieben weltweit veröffentlichten Alben und ausgiebigen Touren hat sich Susan Weinert aus Neunkirchen bei Saarbrücken überall auf der Welt ein begeistertes Publikum erobert, nicht zuletzt auf einer Tour mit der legendären New Yorker Band „Steps ahead“.

Mit polyrhythmischem Schlagzeugfeuerwerk, einer außergewöhnlichen Tapping-Technik am Bass und einem markanten und wandelbaren Gitarrenton samt einprägsamer Melodik erreichen die Heppenheimer „Jazz Pistols“ eine unerhörte Klangvielfalt, die sie völlig ohne Loops und Overdubs auch live umsetzen können.

Zusätzlich erwärmt die Mary Castle Jazz Band mit dem Jazzclub-Ehrenvorsitzenden Reinhold Wagner um 19.45 und um 21.30 Uhr mit heißem Dixieland die kühlen Gemäuer im Museum. Der Eintritt zur 13. Jülicher ZitadellenJazznacht kostet 25 Euro, 20 Euro ermäßigt. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Weitere Infos unter www.jazzclubjuelich.de im Internet. Karten sind erhältlich bei der Buchhandlung Fischer, per Email an den Jazzclub, jueljazz@web.de, sowie an der Abendkasse.


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