SAMT sucht dringend Pflegestellen
Von Redaktion [17.02.2009, 08.13 Uhr]

Die Kapazitäten bei SAMT sind erschöpft. Trotz aller Anstrengungen ist es dem Verein nach eigener Aussage nicht möglich, alle Tiere aufzunehmen. Dringend sucht daher SAMT neue Pflegestellen – vor allem für Katzen.

In den letzten Monaten haben viele Menschen, die ihre Tiere nicht mehr halten können, sich an den Verein gewandt. Meist sind es Katzen, die wegen Krankheit oder Tod, manchmal auch aus finanziellen Gründen abgegeben werden müssen. Hinzu kommt ab dem Frühjahr noch eine zu erwartende Katzenbabyschwemme und auch die Kleinen müssen erstmal für eine absehbare Zeit untergebracht werden.

Ein dauerhaftes Zuhauses wird für Buschido, Gismo und Felido gesucht. Der graugestromte Buschido ist zwei Jahre alt, Gismo, der weiße mit der schicken grauen Streifen ist ein Jahr alt,. Beide hatten das Glück eine halbe Stunde vor der Versteigerung ihres Zuhause von SAMT übernommen zu werden. Die beiden sind sehr menschenbezogene und sehr, sehr verschmuste Kater, die sehr aneinander hängen: Sie tun alles gemeinsam, so frisst Buschido etwa nicht ohne Gism. „Wer diesen beiden Süßen ein Zuhause gibt, hat das absolute Dreamteam erwischt“, sagt der Verein.

Buschido und Gismo können als Wohnungskatzen gehalten werden, allerdings wären sie über gesicherten Freigang nach einer gewissen Eingewöhnung bestimmt auch ganz glücklich. Die beiden Schmusekater werden mit Vertrag und Schutzgebühr, entfloht, entwurmt, grundgeimpft, tätowiert und bei Tasso gemeldet von uns vermittelt.

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Felido ist ein schwarz-weißes Katerchen und kam als Fundkatze zu SAMT. Er ist zwischen ein und drei Jahre alt, sein Fell ist für einen Perser atypisch kurz, dafür das Näschen (leider) typisch hochgezüchtet und er ist klein von Statur. Derzeit wird er aufgepäppelt (am Liebsten frisst er Trockenfutter), und erhält noch Antibiotika, da seine Blutwerte eine Infektionskrankheit befürchten lassen. Felido ist ein ganz lieber, und typischer Vertreter seiner Art, der auch gut mit Hunden zurechtkommt. Zu anderen Katzen soll er aufgrund seines derzeitigen Gesundheitszustandes nicht.

In einer Pflegestelle wartet seit gut 14 Tagen ein kastrierter norwegischer Waldkater auf seinen Besitzer. Gefunden wurde das Tier in Hambach. Er wurde von den Findern aufgenommen. Er trägt keinen Chip und keine Tätowierung. Ebenfalls ohne Täto und Chip wurde am 1. Februar in der Friedrich-Ebert-Straße in Jülich ein schwarz-weißer, unkastrierter Kater gefunden. Er ist zwischen einem und drei Jahren alt, lieb und zutraulich.

Dringend sucht SAMT tierliebe Menschen, die sich für einen begrenzten Zeitraum um diese Tiere kümmern können. Geholfen ist dem Verein bereits, wenn ein oder zwei Pflegetiere aufgenommen werden können. SAMT unterstützt die Pflegestellen mit Futter, Tierärzten, Beratung und einer Erstausstattung.

Bitte melden bei: SAMT e.V. Jülich, 02461 / 342209, 0157 / 73801011, irene.launer-hill@gmx.de, www.s-a-m-t.de.

Nicht überlebt hat ein ebenfalls schwarz-weißer, unkastrierter Kater, der am 28. Januar gegen 19 Uhr an der Ecke Kirchberger Str. / Linzenicher Str. angefahren wurde. Nach einer Erstversorgung durch einen Tierarzt starb der Kater am Wochenende aufgrund seiner schweren inneren Verletzungen.


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