Allerbeste Stimmung bei der Kostümsitzung

Raketen-Feuerwerk bei den Sandhasen
Von Redaktion [08.02.2009, 08.49 Uhr]

Mit Strüßjer und Möhrchen bewaffnet zog der Elfferrat der KG Bärmer Sandhase pünktlich um 19.25 Uhr in die gut besetzte Schützenhalle in Barmen ein, traditionsgemäß gefolgt von dem Fanfarencorps Würm.

Begrüßung durch den Präsidenten Helmut Pelzer, Einstimmungsmusik von den „Würmern“, und schon folgte der erste Kracher des Abends: Auftritt der kleinen Showtanzgruppe. Deren Leiterin Edith Vogt hat über’s Jahr - mit Unterstützung von Karin Hürttlen – mit den Kleinen einen tollen Indianertanz zu den wohlbekannten Klängen von „YMCA“ einstudiert, und als als Zugabe ein neuer Tanz (Jambo Mambo) präsentiert wurde, war auch schon gleich die erste Rakete des jungen Sitzungsabends fällig.

In dieses so optimal eingestimmte Publikum kam dann der närrische Kommissar (Reiner Roos aus Kirchweiler) genau richtig. Mit seinem pointenreichen, gut nuancierten Vortrag forderte er von den Barmenern ein intensives Lachmuskeltrainig. Ohne Zugaben wurde er nicht entlassen.

Danach eine Premiere: E echt Bärmer Mädche, Angela Hachenberg. Ihre sängerische Vorstellung begann ruhig-stimmungsvoll, aber mit dem diesjährigen Wies’n-Hit „So ein schöner Tag“ holte sie den Elferrat auf die Bühne herunter und brachte ihn und das gesamte Publikum heftig in Bewegung. Hoffentlich erfreut dieses ortsansässige Gesangstalent noch oft!

Nach der Präsentation der KG „Schanzeremmele“ aus Stetternich, die mit Prinzenpaar, Solomariechen, Showtanzgruppe und reichlich Gefolge auftraten, kam Silke Frey, das Solomariechen der Bärmer Sandhase, auf die Bühne und zeigte ihren tollen, von Simone Kosprd einstudierten Tanz. Gerade erst von einer Grippe genesen musste Silke zum Bedauern aller auf eine Zugabe verzichten.

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Nachdem ne Jong vom Land (Hans Martin Schmitz, Elsdorf) seinen Redevortrag beendet hatte (und Helmut Pelzer musste noch nicht einmal die eigens dafür angeschaffte Glocke zum Einsatz bringen), eroberte eine beträchtliche Anzahl schmucker rot-weißer Husaren die Bühne, die fast zu klein wurde: das Trompetercorps „Eefelkank“ aus Eschweiler. Unter ihrem Leiter Patrick Nießen spielten die Jungs auf, dass es eine wahre Pracht war! Zu dieser hochqualitativ gespielten Musik konnte es das Publikum wirklich nicht auf den Stühlen halten.

Mit Tanz ging es weiter, aber dieses Mal wieder auf der Bühne. Die Tanzgarde der KG Bärmer Sandhase (Leitung: Kerstin Esser aus Koslar) zeigte, dass sie im vergangenen Jahr viel gelernt und geübt hat. Dafür wurde ihre Darbietung mit einer Rakete belohnt.

Helmut Schröder alias „Der singende Wirt“ aus Heinsberg-Straelen kam dann dreimal auf die Bühne, bis er endlich mit seinem Vortrag wirklich begann. Dabei steigerte er sich kontinuierlich und schaffte es selbst zu inzwischen vorgerückter Stunde das ebenfalls „vorgerückte“ Publikum total in seinen Bann zu ziehen. Sowohl rednerisch als auch mimisch ein wahrer Leckerbissen!

So konnten im Anschluss daran die Zwei Schlawiener aus Köln (Walter Schweder und Werner Beyer) diesen gut vorbereiteten Acker des Humors in Barmen erfolgreich weiter bearbeiten.

Danach ließen die Village-Girls, die Showtanzgruppe der Bärmer Sandhase, Männer regnen. Zu „It’s rainig men“ studierte Karin Hürttlen (Merzenhausen) mit ihnen einen mitreißenden Tanz ein. Man sah den Mädels richtig gut an, dass es ihnen selbst Spaß machte, und die dritte Rakete des Abends war fällig.

Piraten enterten anschließend den Saal und die Bühne. Phantasievoll kostümiert präsentierte das Männerballett „Bärmer Drieschboys“ das, was sie tänzerisch von ihrer Leiterin Marion Baez (Ederen) gelernt hatten. Ergebnis: Rakete Nummer vier!

Zum Schluß der Sitzung ging’s noch einmal hoch her. Die Mennekrather heizten noch einmal das Publikum so richtig an, und alle machten mit. Die fünfte und letzte Rakete des Abends gehörte ihnen.

Zwei Raketen wären eigentlich noch fällig gewesen:
Die erste für den Literaten Kurt Hilgers, der weder Geld noch Mühe scheut, um ausgezeichnete Kräfte des Rheinischen Karnevals nach Barmen zu verpflichten, seien sie nun überregional bekannt oder nicht. Die Qualität der Künstler, die er nach Barmen bringt, ist unglaublich hoch!

Und die zweite Rakete gebührt dem Barmener Publikum, das auch zu später Stunde und in recht heiterer Stimmung immer wieder bereit ist, guten Rednern auch zuzuhören..


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