Zuschuss für Dachstuhl-Sanierung in Engelsdorf
Von Redaktion [19.11.2008, 08.40 Uhr]

Die Burg Engelsdorf bei Aldenhoven ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Jülicher Landes. Ein ganzer Ring im Mittelalter entstandener und vor allem im 16. Jahrhundert wohnlich erweiterter Burgen umgab Jülich, als Herzog Wilhelm V. dem Fürstenhaus von Jülich-Kleve-Berg vorstand.

Nun fördert auch die Bundesregierung aus dem „Sonderprogramm Denkmalschutz“ 2009/10 die Bestandserhaltung des „Palas“ – dabei handelt es sich um den Westflügel von Burg Engelsdorf – mit 220 000 Euro.??Nachdem die Notsicherung des auseinanderbrechenden Turms mit den wertvollen gotischen Ringkappengewölben noch 2007 abgeschlossen wurde (wir berichteten), ist 2009 das Palasgebäude an der Reihe.??

Ein neuer Dachstuhl ist erforderlich, der wieder die historische Giebelhöhe erhält. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 250 000 Euro.??Die Einwerbung der Bundesmittel war eine Initiative der Bezirksregierung Köln (RP) und des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege (RAD) im Frühjahr 2008, wirksam unterstützt vom Förderverein „Festung Zitadelle Jülich“. Die Palas-Sicherung wird zudem über die Bezirksregierung Köln auch noch von der Düsseldorfer Landesregierung gefördert. ??

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Den Weg hatte der Förderverein „Festung Zitadelle Jülich“ 2007 mit dem „Maßnahmenkonzept 2008 – 20013“ für das Gesamtprojekt geebnet.??Unter der Federführung seines Vorsitzenden Conrad Doose wurde es 2007 mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege, dem Regierungspräsident, mit dem Künstlerehepaar Fernandez als Eigentümer, mit der Fachhochschule Köln und der Unteren Denkmalbehörde Aldenhoven erarbeitet. Über sechs Jahre verteilt werden Investitionen von etwa 950 000 Euro erforderlich.

Nahe Jülich entsteht also wieder eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Region, die – wie Schloss Hambach (ein abgeschlossenes Projekt des Fördervereins) – zu besichtigen und zu nutzen sein wird, freut sich der Förderverein Festung Zitadelle.


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