Abschluss des Feriencamps 2008

Wenn das Karl-Knipprath Stadion brennt…
Von tee [07.07.2008, 16.27 Uhr]

Werbung für den Nachwuchs: Kleine Kicker treffen beim Fußballcamp noch kleinere Kicker

Werbung für den Nachwuchs: Kleine Kicker treffen beim Fußballcamp noch kleinere Kicker

Selbst die Jüngsten, denen der Fussball noch bis an die Knie reichte, waren dabei als am Samstag der SC Jülich 10/97 den Abschluss des Feriencamps 2008 feierte: 160 Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern verbreiteten Volksfeststimmung und brachten das ein, was Initiator und Impressario Peter Kosprd die ganze Woche über gefordert hatte: „Ich will, dass der Rasen im Karl-Knipprath-Stadion brennt!“

Beste Voraussatzungen schaffte dafür der Stern, der unerbittlich vom Himmel schien und die Umsätze an der Theke gleichsam steigerte. Schließlich konnte nur der bestehen, der genügend Flüssigkeit auf dem Spielfeld auszuschwitzen hatte. Neben dem Geselligen stand nämlich – logisch – das Sportliche im Zentrum: „Borussia Heckfeld“ hatte gemeldet, die „SC Goldjäger 08“, „Fußballzwerge“ und die CCKG-Kids… insgesamt 16 Mannschaften traten auf den Kleinfeldern an.

Dabei ging es natürlich vor allem um den Spaß, denn die Bedingungen lauteten: In jeder Mannschaft müssen mindestens zwei Kinder und eine Frau vertreten sein. Falsch verstandener Ehrgeiz war hier völlig fehl am Platze. Und, wie Stadionsprecher Uwe Mock sichtlich ermattet und verschwitzt vom Spielfeld kommend äußerte: „Respekt vor den Kindern, die bei diesem Wetter eine Woche lang über den Platz gelaufen sind.“ Der Vollständigkeit halber sei gesagt: Die „Ninja Turtels“ unterlagen dem Sieger „Koslarer Kids“ mit 2:3 Toren. Gemeinsam freuen dürfen sie sich über die gesponsorten Eis-Gutscheine von Fußballfreund Manuele Panciera.

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Der Schirmherr Wolfgang Spelthahn (r) und der 1. Vorsitzende Michael Lingnau bei strategischen Überlegungen…

Der Schirmherr Wolfgang Spelthahn (r) und der 1. Vorsitzende Michael Lingnau bei strategischen Überlegungen…

Als „Sonnen“-Schirmherr trat Landrat Wolfgang Spelthahn auf den Zehner-Platz, der neben den persönlichen Worten über die gelungen Jugendarbeit auch harte Fakten zitierte: Das im Fußballcamp des SC Jülich 10/97 ausgegebene Geld, sei sinnvoll angelegt. Über 600 Jugendliche würden im Kreis Düren derzeit sozialpädagogisch betreut. Pro Tag pro Kind schlüge diese Betreuung mit über 600 Euro zu Buche.

Selbstverständlich ist, wie Trainer Kosprd erklärte, ein solches Camp ohne Sponsoren gar nicht denkbar. Gute Nachrichten fürs nächste Jahr: Durch den Zuwachs an Geldgebern wird das Feriencamp 10 Euro billiger. Ebenso – wie die zahlreich erschienen Gäste – ein Zeichen für die Aufbruchstimmung bei Jülich 10/97, wie der frischinstallierte Vorsitzende Michael Lingau nicht müde wird zu betonen. Immerhin hatte der erste „Zehner-Kicker“ eigens für diese Veranstaltung seinen Urlaubsanfang verschoben, wie überhaupt die vollständige Präsenz des Vorstandes auf positive Resonanz stieß.

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