Ludwig Nuss und John Goldsby im TZJ

Grammy-Gewinner in Jülich
Von Redaktion [03.03.2008, 11.58 Uhr]

Ludwig Nuss an der Posaune.

Ludwig Nuss an der Posaune.

Ein Hauch von „Big Showbusiness“ strömt am Freitag, 7. März, durch Vincent’s Palmengarten im Technologiezentrum, Karl-Heinz-Beckurts-Straße. Immerhin geben sich dann mit dem Posaunisten Ludwig Nuss und Bassist John Goldsby zwei Mitglieder der WDR Big Band ab 20 Uhr die Ehre. Erst vor einer Woche wurden erneut Produktionen, an denen das Kölner Ensemble beteiligt war, mit zwei Grammys in Los Angeles ausgezeichnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, 5 Euro für Mitglieder. Kinder bis einschließlich 14 Jahren haben freien Eintritt.

In Jülicher TZJ tritt Ludwig Nuss mit seinem Quartett „The Next Generation“ an. Die Musik der Band besteht größtenteils aus Eigenkompositionen des Posaunisten, die teilweise lyrisch melodiös, aber auch funky modal daher kommen. Ergänzt wird das Repertoire durch Jazzstandards in eigenwilligen Arrangements, wobei die spontane musikalische Interaktion stets breiten Raum einnimmt. Das spannende und erfrischende an diesem Ensemble ist das Zusammenspiel von zwei Musikergenerationen, die sich gegenseitig inspirieren und respektieren.

Neben seiner Tätigkeit als Lead-Posaunist und Jazzsolist in einer der weltweit besten Jazzorchester, der WDR Big Band, ist Ludwig Nuss in vielen Bereichen der deutschen und europäischen Jazzszene zu hören. Mit seinen verschiedenen Jazzgruppen wie dem Quintett „Jazzed Friends“ mit Trompeter Ingolf Burkhardt, dem Quintett mit Dave Horler, seinem Quartett und verschiedenen Bands mit seinem Bruder, dem Pianisten Hubert Nuss, spielte er auf vielen Festivals und in den Jazzclubs der Republik. Unter eigenem Namen erschienen sind die CDs „Hornplayers can´t eat Garlic“, „Return of the Hornplayers“, „Jazzed Friends“ und „Ups & Downs“ sowie die 2006 in New York entstandene CD „Rolling Down 7th“. 2007 wurde Ludwig Nuss als Professor auf Lebenszeit an die Musikhochschule „Hanns Eisler“ berufen.

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Geboren in Louisville, Kentucky, U.S.A., spielte John Goldsby unter anderem mit Jimmy Raney, Jamey Aebersold, und Helen Humes. Von 1980 bis 1994 arbeitete er in der New Yorker Jazz-Szene mit vielen Jazzgrößen. Zudem hat er zwei eigene CDs aufgenommen: „Tale of the Fingers“ und „Viewpoint“. Er ist auch didaktisch tätig und hat zwei Lehrbücher geschrieben, „Bowing Techniques for the Improvising Bassist“ und „Bass Notes“. Er schreibt regelmäßig Artikel für die Magazine „Bass Player“ in den USA und für „Bass Professor“ in Deutschland. John unterrichtet zur Zeit an der Folkwang-Hochschule Essen und ist als Lehrer in den Summer Jazz Clinics von Jamey Aebersold tätig. John Goldsby ist seit 1994 Mitglied der WDR Big Band

Benyamin Nuss gilt mit seinen erst 18 Jahren als Ausnahmetalent unter den jungen Pianisten. Er hat bereits zahlreiche nationale und internationale Preise im Bereich der klassischen Musik gewonnen. Seine Soloauftritte mit Orchester und seine Klavierabende werden von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert und mit Lob bedacht. Neben der klassischen Literatur ist Jazz seine heimliche Leidenschaft. So spielte er mit seinem eigenen Quartett auf Jazzfestivals in Köln und Viersen.

Dominic Brosowski fing bereits mit fünf Jahren an, Schlagzeug zu spielen. Von 2004 bis 2005 studierte er an der ARTEZ Hogeschool voor de Kunsten Arnhem (Holland) bei Rene Creemers und Joop van Erven. Seit 2005 ist er Student an der Folkwang-Hochschule in Essen und erhält dort Unterricht von Sperie Karas und Thomas Alkier. Außerdem erhielt er Unterricht von Jens Düppe, Prof. Udo Dahmen, Thomas „Lui“ Ludwig, Danny Schröteler, Jim Black, Lucas van Marwijk, Ari Hoenig. Er spielte unter anderem mit Bart van Lier, Peter O´Mara, Matthias Nadolny, Gunnar Plümer.


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