Praxis Lahaye und seine Patienten helfen „Kleinen Händen“

Von der Behandlungsbank zum Sparschwein
Von tee [07.02.2008, 21.21 Uhr]

Ein dickgefüttertes Schwein konnte das Praxis-Team Lahaye am die "Kleinen Hände" übergeben.

Ein dickgefüttertes Schwein konnte das Praxis-Team Lahaye am die "Kleinen Hände" übergeben.

Völlig überrascht zeigten sich Ruth und Gert Lahaye von der Gebefreudigkeit einerseits ihrer Patienten, andererseits ihres Mitarbeiterteams: 400 Euro konnte das Ehepaar jetzt der Vorsitzenden der „Kleinen Hände“, Dr. Helga Klostermann, aushändigen.

Geld, das gut ankommt, denn die Zahl der Bedürftigen wächst stetig, wie Dr. Klostermann vom Verein für Hilfen in Notlagen von Kindern, Müttern und Vätern eindrucksvoll schilderte. Oft reicht das Geld in Familien nicht für den fälligen Einkauf geschweige denn für einen Schulausflug. Hier ergreifen die „Kleinen Hände“ oft unbürokratisch und schnell die Initiative und den Menschen unter die Arme.

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Die Idee, zur Adventszeit in der Physiotherapeutische Praxis Lahaye ein Sparschein aufzustellen, kam aus der elfköpfigen Belegschaft. Vorstandsmitglied Otti Schöngen – selbst Patientin im Hause – hatte bei einer Behandlung von ihrer Arbeit bei den „Kleinen Händen“ erzählt und begeistert.

Aber nicht nur die Patienten fütterten das porzellane Borstenvieh, die Mitarbeiter stifteten ihre Trinkgelder und alle legten noch etwas aus der eigenen Tasche dazu – auf das es eine runde Summe werden sollte. Nach der Devise „warum in die Ferne schweifen“ können sich nun viele „kleine Hände“ über Unterstützung freuen.


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