CDU Stadtmitte-Heckfeld tagte mit Gäste im Franziskaner

„Biergeflüster“ zum Jahresstart
Von Redaktion [10.02.2008, 08.45 Uhr]

Ein reges Echo fand in Jülich der Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes Stadtmitte-Heckfeld im Rahmen des inzwischen etablierten „Biergeflüster“ im Franziskaner. Ortsverbandsvorsitzende Margarethe Esser-Faber stellte die Schwerpunkte vor, zu denen Schulen, Kindergärten und Jugendheime gehörten. Jülicher Straßen seien Thema der Gespräche mit dem Bauverein „Woge“. Weiterhin habe die CDU einen Antrag auf einen Kreisverkehr auf der L241 Kirchberg/Jülich-Heckfeld gestellt. Im Gespräch hierüber befinde sich Esser-Faber mit Hubert Ochsenbroich.

Gast der Veranstaltung war Bürgermeister Heinrich Stommel, der sich im Anschluss den Fragen der Gäste stellte. Zu den diskutierten Themen zählt der angedachte Verkauf der Stadtwerke vor dem Hintergrund der im nächsten Jahr anstehenden Einführung des „Neuen Kommunalen Finanzmanagements“. Aufgrund der leicht verbesserten Finanzsituation könne die abschließende Entscheidung noch einige Zeit ausgesetzt werden.

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Zum Endausbau von Anliegerstraßen erklärte der Bürgermeister auf Anfrage, die Anwohner seien grundsätzlich eingeladen, den Planungsentwurf der Straße mit der Verwaltung zu diskutieren und Wünsche einzubringen. Zur Problematik der Innenstadtsanierung bemerkte Stommel, er sie zur Zeit der Entscheidungen noch nicht in Jülich tätig gewesen, die Probleme seien ihm allerdings schon bei der ersten Innenstadtbegehung aufgefallen. Obwohl die Verwaltung von dieser Art der Ausführung abgeraten hatte, sei dir derartige Oberflächengestaltung in den 80er Jahren politisch von der Mehrheitspartei SPD – so die Vorsitzende – entschieden worden. Zurzeit arbeite die Verwaltung an der Entwicklung eines mittelfristigen Konzepts zur Oberflächengestaltung.

Mit Planung, Bau und Bauüberwachung des Parkhauses Zitadelle seien externe Ingenieure und Architekten beauftragt worden. Diese können nun leider für die „Schlechtleistung“ nicht mehr haftbar gemacht werden, da die Unternehmen nicht mehr existieren, machte Stommel deutlich. Die entstehende Oberflächengestaltung gewähre in Zukunft eine Gesamtnutzung und eine technische gesicherte Abdichtung. Während der Wintertemperaturen müssten die Arbeiten allerdings ruhen.


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